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Teahub soll eine offene Alternative zur Github-Plattform werden

Git-Versionsverwaltung. (Grafik: Shutterstock)

Dass Github jetzt zum Microsoft-Konzern gehört, schmeckt vielen Nutzern nicht. Mit Teahub will ein Team daher eine offene Alternative zu der Plattform entwickeln.

Webbasierte Versionsverwaltungslösungen gibt es viele. Was Github besonders macht, ist aber vor allem der Plattformaspekt. Nirgendwo sonst finden sich so viele Open-Source-Projekte und Entwickler an einem Ort. Das dürfte auch nach der Übernahme durch Microsoft erstmal so bleiben, allerdings gibt es derzeit viele Github-Nutzer, die sich nach Alternativen umschauen. Davon profitiert im Moment vor allem die Konkurrenzplattform Gitlab. Kritiker sehen jedoch kaum eine Verbesserung darin, von einer zentralen Lösung zu einer anderen zu wechseln. Denn ob Github oder Gitlab, die Kontrolle obliegt in beiden Fällen einer einzigen Firma.

Mit Teahub will ein Projekt dieses Dilemma jetzt durch die Schaffung einer offenen Alternativplattform für Open-Source-Projekte lösen. Das Ganze soll auf der quelloffenen Versionsverwaltungslösung Gitea basieren und von einer gemeinnützigen Organisation betrieben werden. Derzeit befindet sich Teahub noch in der Gründungsphase und sucht nach Unterstützern. Außerdem wurde ein Spendenaufruf zur Finanzierung des Projekts gestartet. Laut Heise rechnen die Gründer mit laufenden Kosten von 100 Euro pro Monat für 75.000 gehostete Projekte. Außerdem werde Kapital benötigt, um die juristische Basis für das Projekt zu schaffen. Wer sich für Teahub interessiert, kann sich auf der Projektwebsite für den Zugang zur Plattform voranmelden.

Alternative zur Github-Plattform: Wie stehen die Chancen für Teahub?

Wie erfolgreich Teahub sein wird, bleibt abzuwarten. Bei einigen Github-Nutzern zeichnet sich zwar ein deutlicher Wechselwille ab, andererseits ist völlig unklar, wie viele Einzelpersonen und Organisationen tatsächlich bereit sind, mit ihren Projekten umzuziehen. Immerhin nutzen 24 Millionen Entwickler und 1,5 Millionen Organisationen Github, wo laut Unternehmensangaben aktuell 67 Millionen Repositories lagern. Für die Fürsprecher freier Software könnte Teahub aber dennoch eine interessante Alternative darstellen. Zumindest wenn das Projekt genug Unterstützer finden kann.

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