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Neuer Büro-Messenger Teamchat verbessert Workflows und Kommunikation in großen Projektgruppen

(Grafik: Teamchat)

Der neue Büro-Messenger Teamchat will die Kommunikation in großen Projektgruppen verbessern und Bots für euch arbeiten lassen. Viel Aufmerksamkeit bekommt zudem die Mobile-App. Ein neuer Stern am Smart-Messaging-Himmel?

Der Kampf um die Vorherrschaft der Büro-Messenger ist durch Slack und HipChat wieder neu entfacht. Während damals Dienste wie Skype, Pidgin oder Adium relativ fest verankert waren auf den Desktops der Mitarbeiter, ist die Luft für die Platzhirsche – innerhalb der letzten zwei Jahre – wieder etwas dünner geworden. Jetzt tritt ein weiterer Dienst das Rennen an: Teamchat behauptet von sich die Kommunikation in großen Projektgruppen noch effizienter zu gestalten. Vor allem legt man viel wert darauf, dass so viele tägliche Arbeiten wie möglich automatisiert im Messenger erledigt werden.

Mit dem Bot-Store von Teamchat sollen tägliche Aufgaben im Messenger erledigt werden

Smart-Messenger Teamchat: Dieser Büro-Messenger will Bots für euch arbeiten lassen. (Screenshot: Teamchat)

Smart-Messenger Teamchat: Dieser Büro-Messenger will Bots für euch arbeiten lassen. (Screenshot: Teamchat)

Genau genommen sollen sogar Bots für euch arbeiten. Im sogenannten Bot-Store finden sich einige Programme, die bei Bedarf installiert werden können. Darin findet sich aktuell beispielsweise der „Meetup-Bot“, der euch über Branchen-Konferenzen in der Stadt informiert. Der „Plan-v/s-Actual-Bot“ hilft dabei, die Leistungen des Teams abzufragen und zu analysieren. Der „World-News-Bot“ präsentiert keyword-basierend die Nachrichten des Tages. Zwar sind die Bots zum Start noch relativ primitiv, erklärt Co-Gründer Beerud Sheth in einem Interview. Aber die zukünftigen Möglichkeiten werden außergewöhnlich sein.

Vorstellbar sei beispielsweise auch ein Bot, der die Verkaufszahlen eines Team oder des ganzen Unternehmens erfasst und analysiert und dem Manager anschließend per Nachricht wertvolle Informationen für ein anstehendes Meeting mitteilt. Der Bot-Store soll langfristig wie ein App-Store angelegt werden, mit Programmen für alle möglichen Aufgaben und Bedürfnisse. Innovatives Smart-Messaging also.

Während die Bot-Idee sich jedoch noch beweisen muss, werden mit anderen Funktionen und Umfängen bereits Nägel mit Köpfen gemacht. So hat Teamchat auch vorgefertigte Templates für die Kommunikation integriert – die sogenannten Chatlets. Der Büro-Messenger kommt zudem mit einem Web- und Mobile-App-Client daher. Das Team hat sich jedoch vor allem darauf verständigt, in die Perfektion der Smartphone-App zu investieren. Auch unterwegs soll das Nutzererlebnis so einfach wie möglich sein. Man möchte quasi das WhatsApp für Unternehmen werden, heißt es. Genauso leicht zu bedienen, aber wesentlich aufgeräumter, umfangreicher und intelligenter.

via www.wired.de

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3 Kommentare
Jonas
Jonas

Halte nichts von Chats im Browser.
Ich nutze den Browser dazu, wozu er gedacht ist, zum surfen und „Entwickeln“.

Mich würde so ein Chat-Tab einfach nur stören, davon abgesehen, dass ich den Browser generell des öfteren schließe, somit immer offline bin. Ich benötige einfach ein Desktop-Client, der sich wie gewohnt in die Taskleiste anschmiegt.

Zudem laufen die Dienste auf fremden Servern, was dies für mich allein schon das k.o.-Kriterium ist.

Wenn die Browser-Abhängigkeit nicht wäre, würde ich bereits über den Einsatz von http://sdelements.github.io/lets-chat/ nachdenken.

Antworten
Fluid

@Jonas: Solltest Du einen Mac nutzen, probier mal Fluid aus – eine (Single-Site-Browser) App, mit der Du über die URL einer Webapp vollwertig wirkende Mac-Apps erzeugen kannst.

Antworten
Jonas
Jonas

@Fluid: Klingt super. Privat bin ich Mac-Nutzer, leider in der Agentur nicht. Somit fällt das für uns raus. Lets-Chat unterstützt zwar xmpp und kann somit auch mit bewährten Desktop-Clients verwendet werden. Sehe da allerdings dann kaum einen Mehrwert zu Servern wie Openfire und Konsorten. Allenfalls die „Schlankheit“, was aber wiederum auch ein Nachteil sein kann (Funktionsumfang).

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