In eigener Sache

Einblicke aus der Praxis: So arbeiten erfolgreiche Teams in Unternehmen

Manche arbeiten ohne Chef, andere ohne festen Arbeitsplatz, wieder andere autark vom restlichen Unternehmen: Die Zusammenarbeit von Teams sieht überall anders aus. Wie genau, zeigt die t3n 49. 

Das mit den Entscheidungen war vielleicht der größte Einschnitt bei Adjust. Als das Startup 2012 anfing, da beschlossen Christian Henschel, Paul Müller und Manuel Kniep noch alles gemeinsam. Sie hockten zusammen, diskutierten das Für und Wider, kamen dann gemeinsam zu einem Entschluss. In einer Phase, in der die drei hauptsächlich vor sich hin werkelten, war das noch möglich.

Heute ist es das nicht mehr: Das Unternehmen zählt mittlerweile 160 Mitarbeiter, 30 sollen bis Jahresende noch hinzukommen. Entscheidungen muss heute jeder für sich treffen. „Wir können nicht mehr jeden Schritt miteinander absprechen, sondern vertrauen darauf, dass jeder in seinem Bereich das Richtige tut“, erklärt Henschel in der t3n 49. Was für ein kleines Team richtig ist, kann ein großes Team eher zurückhalten.

Teams können alles sein: agil, digital, ohne Führung

Genau das macht die Zusammenarbeit so schwierig: Sie muss sich ständig wandeln, anpassen, verändern. Vielleicht sieht das optimale Team auch deshalb in jedem Unternehmen etwas anders aus: mal agil, mal nur digital, mal ohne Chef. Jeder muss sein eigenes Rezept, seine optimale Mischung finden. Wer einfach nur die talentiersten Mitarbeiter in einen Raum setzt, der hat noch lange kein gutes Team.

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Während die Adjust-Gründer ihre Zusammenarbeit wegen des Wachstums anpassen mussten, muss es die Versicherung Axa wegen des digitalen Wandel. Innovationen müssen her, und die kommen nicht, wenn jeder nur für sich vor sich hin arbeitet. Einige Axa-Mitarbeiter haben deswegen ein Büro bezogen, das mehr nach Coworking-Space als nach Konzern aussieht. Betonwände, Glasscheiben und Post-its dominieren das Bild.

Mit den neuen Räumlichkeiten soll sich auch das Mindset ändern, eine neue Art der Zusammenarbeit etabliert werden. „Das Miteinander steht viel stärker im Mittelpunkt“, sagt Albert Dahmen, Leiter des sogenannten „TRX“-Teams. Statt in Gruppen von 200 Mitarbeitern zu denken, geht es darum, kleine Einheiten zu bilden – und möglichst fachübergreifend zu denken. Genau wie bei Adjust geht es auch bei dem Konzern darum, das perfekte Team-Mindset für das Unternehmen zu finden.

Mit welchen Mitteln Axa das schaffen will, wie ein Teamgeist über digitale Kanäle entstehen kann und wie die Zusammenarbeit ohne Hierarchien funktioniert, das beleuchten wir in der brandneuen t3n 49. Wenn ihr den ganzen Text lesen wollt, hier entlang!

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