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Teamviewer-Alternative: Anydesk ermöglicht Sitzungsaufzeichnung in neuer Version

(Bild: Anydesk)

Die Fernwartungssoftware Anydesk ist in einer neuen Version erschienen. Nutzer können Sitzungen jetzt aufzeichnen, auch der Bildschirm von Android-Geräten lässt sich jetzt anzeigen. 

Der Softwareanbieter Anydesk hat seine gleichnamige Fernwartungssoftware in einer neuen Version veröffentlicht. Anydesk kann jetzt ein- oder ausgehende Sitzungen aufzeichnen, beispielsweise zur Dokumentation und dem Nachweis der Arbeitszeit. Eine weitere Neuheit: Nach Beendigung der Sitzung können entfernte Windows-Rechner gesperrt werden.

Ab Version 4 beinhaltet Anydesk eine automatische Update-Funktion, um die Software auf dem aktuellen Stand zu halten. War es bisher so, dass die einzelnen Geräte nach den jeweiligen in den Betriebssystemeinstellungen festgelegten Namen benannt wurden, bietet Anydesk jetzt auch dafür eine Konfigurationsmöglichkeit an.

Anydesk bringt Adressbuchfunktion jetzt auch auf macOS

Praktisch für Unternehmen: Über spezielle Download-Links können angepasste Versionen zur Verfügung gestellt werden, die aber immer die aktuellste Anydesk-Version nutzen. Für macOS-Nutzer gibt es zudem eine Adressbuchfunktion. Damit lassen sich häufig angesteuerte Rechner speichern – wenn entsprechende Zugriffsrechte vorhanden sind. Auch eine bisher Windows-Nutzern vorbehaltene Funktion kommt auf macOS: Die Software kann sich auch schon auf den Login-Screen verbinden, braucht also keinen angemeldeten Nutzer.

Anydesk 4 ermöglicht Blick auf Android-Geräte

Zumindest in einer lesenden Version wird zudem das mobile Betriebssystem Android unterstützt. Windows- oder macOS-Nutzer können sich per Anydesk verbinden und so den Bildschirm im Blick behalten. Eine Fernsteuerung ist aktuell noch nicht möglich.

Die neue Anydesk-Version steht ab sofort zum Download zur Verfügung. Das Geschäftsmodell ist ähnlich der Konkurrenz wie Teamviewer. Für Privatnutzung ist das Tool kostenlos, Unternehmen können zwischen den Paketen Lite, Professional und Enterprise wählen, die ab 60 Euro im Jahr kosten und teils auch den Betrieb im eigenen Rechenzentrum ermöglichen.

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