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„Technischer Fehler“ auf Amazons Website: Namen und E-Mailadressen einsehbar

Amazon. (Foto: Casimiro PT/Shutterstock)

Ein technischer Fehler soll dafür verantwortlich gewesen sein, dass Namen und E-Mailadressen von Nutzern – auch deutschen – auf der Amazon-Website einsehbar waren. Der Fehler ist inzwischen behoben.

Amazon hat am Dienstag Nutzer – auch in Deutschland – in einer unpersönlichen E-Mail darüber informiert, dass Name und E-Mailadresse „auf unserer Website angezeigt wurden“. Grund dafür sei ein „technischer Fehler“ gewesen, der aber inzwischen behoben sein soll. Die Amazon-E-Mail sei an alle Nutzer gegangen, die von der ungewollten Veröffentlichung ihrer Daten betroffen gewesen sein könnten, wie Amazon gegenüber der US-Newsseite Techcrunch erklärte.

Datenpanne: Amazon hält sich mit Details zurück

Angaben darüber, wo diese Namen und E-Mailadressen genau aufgetaucht sind und in welchem Zeitraum, machte Amazon nicht. Genauso wenig ist derzeit bekannt, wie viele Nutzer davon betroffen waren. Klar ist nur, dass neben deutschen Kunden auch solche in Großbritannien und den USA eine entsprechende Info-Mail vom Kundendienst der jeweiligen Amazon-Niederlassung erhalten haben, wie Computerbase schreibt.

In der E-Mail an die betroffenen Kunden betont Amazon übrigens, dass es nicht notwendig sei, das Passwort zu ändern. Das sehen Nutzer, die sich etwa in einem Verkäuferforum auf Amazon.com über die E-Mail und mögliche Folgen austauschen, ganz anders. Mehrere Nutzer empfehlen darin dringend, das Passwort zu ändern. In dem Thread spekulieren einige Verkäufer zudem, dass Klarnamen und E-Mailadresse möglicherweise ihren Kunden angezeigt worden sein könnten. Inwieweit das stimmt, ist aber nicht nachprüfbar.

Amazon ließ über US-Medien lediglich ausrichten, dass es sich nicht um einen Hackerangriff gehandelt habe und sowohl die Website als auch jegliche Systeme nicht von einem Datenklau betroffen gewesen seien. Nutzer wie Sicherheitsexperten kritisierten Amazon dagegen für die Zurückhaltung bei der Veröffentlichung von Informationen zu dem Vorfall. Möglich, dass die Schmallippigkeit mit der in Kürze beginnenden Cyber-Monday-Woche zusammenhängt und Amazon keine Nutzer verprellen will.

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