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Hardware-Hacker aufgepasst: Mikrokontroller Teensy kommt in zwei neuen Versionen

(Foto: Paul Stoffregen)

Der Teensy-Mikrokontroller kommt in zwei neuen und deutlich leistungsstärkeren Varianten. Wir werfen einen Blick auf die Hardware-Spezifikationen.

Teensy 3.5 und 3.6: Die zwei neuen Varianten des Mikrokontrollers

Ob für Musik-Equipment, selbstgebaute Tastaturen oder Roboter: Die Arduino-kompatiblen Mikrokontroller der Teensy-Reihe dürften schon bei unzähligen DIY-Projekten zum Einsatz gekommen sein. Nach drei Jahren Entwicklungszeit hat Paul Stoffregen, der Mann hinter Teensy, gleich zwei neue Varianten des Mikrokontrollers vorgestellt. Beide sollen vor allem durch höhere Leistung als ihre Vorgänger glänzen und werden von Stoffregen daher auch als High-End-Teensy bezeichnet.
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Das neue Teensy 3.6 verfügt über einen auf 180 Megahertz getakteten Cortex-M4-Prozessor. Ihm stehen 256 Kilobyte Arbeitsspeicher zur Verfügung. Dazu gesellen sich ein Megabyte Flash-Speicher sowie ein vier Kilobyte großer EEPROM. Als eigentlicher Mikrokontroller-Chip kommt der MK66FX1M0VMD18 zum Einsatz. Dazu gibt es einen USB-Port, der es auf 480 Megabit pro Sekunde bringt, zwei CAN-Bus-Ports, 32 DMA-Kanäle und elf Sensing-Inputs.

Die kleinere Variante nennt sich Teensy 3.5 und verfügt über denselben ARM-Chip wie sein größerer Bruder. Der ist allerdings nur auf 120 Megahertz getaktet. Außerdem gibt es nur 512 Kilobyte Flash-Speicher und 192 Kilobyte RAM. Als Mikrokontroller-Chip kommt hier der MK64FX512VMD12 zum Einsatz. Des Weiteren gibt es einen CAN-Bus-Port und 15 DMA-Kanäle.

Beide Varianten verfügen außerdem über 61 I/O-Pins, 25 analoge Eingänge für zwei Analog-zu-digital-Wandler, die mit einer 13-Bit-Auflösung arbeiten. Dazu kommen noch zwei Digital-zu-analog-Wandler, die über eine 12-Bit-Auflösung verfügen, 20 PWM-Ausgänge, ein USB-Port, Ethernet, SD-Karten-Unterstützung, ein I2S-Audio-Port, 14 Hardware-Timer, ein Zufallsgenerator, eine CRC-Einheit, sechs serielle Ports, drei SPI-Ports sowie vier I2C-Ports.

Teensy 3.6: Die neue Version des Mikrokontrollers wird erneut über Kickstarter finanziert. (Grafik: Paul Stoffregen)

Teensy 3.6: Die neue Version des Mikrokontrollers wird erneut über Kickstarter finanziert. (Grafik: Paul Stoffregen)

Teensy wird über Kickstarter finanziert

Wie schon das Vorgängermodell werden die beiden neuen Teensy-Mikrokontroller über eine Kickstarter-Kampagne finanziert. Das Ziel von 5.000 US-Dollar hat die Crowdfunding-Kampagne bereits überschritten und steht jetzt schon bei mehr als 64.000 US-Dollar. Die Kampagne läuft noch bis zum 8. September 2016.

Derzeit bezahlt ihr für das Teensy 3.6 28 US-Dollar. Allerdings ist das Angebot mengenmäßig begrenzt. Das Teensy 3.5 kostet derzeit 23 US-Dollar. Aber auch hier müsst ihr zuschlagen, bevor das Kontingent von 700 Einheiten aufgebraucht ist, oder eben mehr bezahlen. Ausgeliefert werden soll der Mikrokontroller ab Oktober 2016. Da es sich um eine Kickstarter-Kampagne handelt, gibt es natürlich keine Garantie dafür, dass es nicht zu irgendwelchen Problemen bei der Auslieferung und der Produktion kommen könnte. Allerdings dürfte Paul Stoffregen schon wegen der früheren Teensy-Versionen ein gewisses Maß an Vertrauen in dieser Hinsicht verdient haben.

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