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Interview

Wie die Tekken- und Pac-Man-Macher mit VR neue Wege gehen

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Eichstädt und Sai: Also wollen Sie, dass möglichst alles echt wirkt. Haben Sie auch schon mit Duft experimentiert?

Tamiya: Ja, allerdings scheint die Technologie im Moment noch nicht reif genug. Das Problem scheint vor allem die „Duftlosigkeit“. Man muss den Duft ganz gezielt einsetzen können und vorher und nachher darf man rein gar nichts riechen. Das bekommen wir aber noch nicht richtig hin. Wir müssen also noch auf die richtige Technologie warten – dann werden wir sehr schnell dabei sein.

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Eichstädt und Sai: Wir sind hier in einer VR-Arcade. Was macht gute Arcade-Spiele im Gegensatz zu Spielen für zuhause aus?

Tamiya: Das sind vollkommen unterschiedliche Welten. Für Konsolen- oder Heimcomputerspiele in einer Halle würde sich kaum jemand interessieren. Deshalb ist es wichtig, dass wir für die Arcade etwas Einmaliges schaffen. Das wird bei VR ähnlich sein. HTC Vive, Oculus Rift oder auch Playstation VR kommen in die Wohnungen der Nutzer.

Warum sollen sie dann noch zu uns in die Arcade kommen? Etwa, weil wir überdimensionierte Geräte gebaut haben, die VR für alle Sinne bieten. Oder weil man mit Freunden zusammen spielen kann – wir haben in fast allen Spielen Funksprechanlagen im Einsatz, sodass sich die Spieler miteinander verständigen können. Gleichzeitig sind die einzelnen Spielerlebnisse viel kürzer. Zuhause kann man schon mal fünf oder sechs Stunden am Stück spielen – das würde hier niemand tun.

Eichstädt und Sai: Was sind die nächsten VR-Zone-Pläne?

Tamiya: Zurzeit haben wir nur riesige Einrichtungen – als nächstes kommt das Projekt VR Zone Portal. Hier können wir kleinere Ecken mit einzelnen Spielen einrichten. Das wird es zunächst auch nur in Japan geben, aber wir planen einen internationalen Roll-out. Ideal sind hierfür Shopping-Arcaden. Ein Spiel kostet fünf bis zehn Euro. Ein erster Test läuft im Moment auch außerhalb Japans in der O2-Arena in London. Als nächstes kommt Kobe. Und dann mal schauen.

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Eine Reaktion
Peter

Für mich ist und bleibt VR ein Flop. Solange es so schwer ist, die Hardware nicht direkt verbaut und der Hälfte nach fünf Minuten schlecht wird, wird das doch alles nichts.

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