Ratgeber

Telefonanlage gesucht? Diese Anbieter solltest du auf dem Zettel haben

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Call One

Funktionen

Wird eine Telefonanlage mit Fokus auf Callcenter-Funktionen benötigt, könnte Call One einen Blick wert sein. Im Kern bietet die Telefonanlage drei Funktionen: Die Abwicklung aller Gespräche per WebRTC, eine intelligente Anrufsteuerung und eine Anrufverteilung per Agent. Letzteres soll etwa die automatische Zustellung von Anrufen an Mitarbeiter mit dem richtigen Know-how ermöglichen. Zudem will Call One mit offenen Schnittstellen punkten: Die Telefonanlage lässt sich zum Beispiel mit Zendesk, Zoho oder Salesforce-Anwendungen verknüpfen. Eine Software-API ermöglicht außerdem die Integration eigener Anwendungen.

Preise

Call One stellt interessierte Nutzer bei der Preisfindung vor die Wahl: „Hauptsache billig“ oder „mehr Gutes“. Wer sich für ersteres entscheidet, wird wohl schnell enttäuscht sein. Denn nach Angaben von Call One ist dies nicht der Anspruch des Unternehmens. Auf Nachfrage heißt es, dass die Cloud-Telefonanlage ab 4,90 Euro je Nebenstelle und Monat kostet. Die Abrechnung erfolgt minutenbasiert (0,08 Cent ins Festnetz und 0,095 Cent ins Mobilfunknetz). Flatrates sind verfügbar. Der Preis der separaten Callcenter-Software richtet sich nach gewünschten Modulen und Features.

Toplink

Funktionen

Ebenfalls ausschließlich in Deutschland gehostet werden die Telefonanlagen von Toplink. Der Anbieter aus Darmstadt stellt  Sprachverschlüsselung, Telefonkonferenzen, individuelle Wartemusik und flexibel erweiterbare Nebenstellen als Features heraus. Insgesamt, so gibt das Unternehmen an, stehen 160 Funktionen zur Verfügung. Auch mit Skype for Business versteht sich das System angeblich. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt zwölf Monate.

Preise

Der Grundpreis für die Nutzung der Telefonanlage von Toplink beträgt für bis zu fünf Mitarbeiter 19 Euro. Jede weitere Nebenstelle kostet dann 7,99 Euro. Wer mehr Mitarbeiter beschäftigt, zahlt zwar mehr Grundgebühr – die Kosten für jede weitere Nebenstelle sinken dann aber auf bis zu 2,99 Euro.

Vodafone

Funktionen

Selbstverständlich bieten auch die großen Mobilfunkanbieter virtuelle Telefonanlagen an. Vodafone zum Beispiel: Der Anbieter lässt Unternehmen die Wahl, ob sie ihre Telefonanlage in der Cloud oder als stationäres System betreiben wollen. Die cloudbasierte Lösung bietet allerdings wichtige Funktionen wie etwa Video­- und Audiokonferenzen, persönliche Meeting­rooms, Desktop-Sharing oder Teammessaging. Eine Präsenzanzeige informiert stets über die Erreichbarkeit der Kollegen. Alle Funktionen stehen jedem Nutzer auf fünf Endgeräten zur Verfügung. So kann das System parallel mit Smartphone, Laptop und Tablet genutzt werden.

Preise

Der monatliche Teilnehmerpreis für den One-Net-Business-Tarif beträgt 6,95 Euro. Sofern die Unified-Communications-Anwendungen inkludiert werden sollen, erhöht sich der Preis pro Nebenstelle auf 12,95 Euro.  Weitere Extras wie zusätzliche Sprachkanäle oder Auslandsflatrates lassen sich zubuchen.

Telekom

Funktionen

Die Telekom führt gleich zwei Cloud-basierte Kommunikationssysteme im Sortiment. Zum einen Deutschland-LAN Skype for Business: Über die Microsoft-Lösung erhalten Unternehmen unter anderem eine integrierte Präsenzstatusanzeige, Teamchats und ein Desktop-Sharing. Telefon- und Webkonferenzen und eine Outlook-Integration gibt es ebenfalls. Zum anderen hat die Telekom noch eine Kooperation mit Swyx, einem Telefonanlagen-Anbieter für den Mittelstand. Das System soll die wichtigsten Grundfunktionen sowie ein Unified-Communications-Interface bieten.

Preise

Die Skype-for-Business-Variante der Telekom kostet in der kleinsten Ausführung (S) 7,95 Euro monatlich. Für 11,95 Euro pro Monat (M) gibt es allerdings mehr Funktionen. Das größte Paket (XL) schlägt dagegen mit 22,95 Euro zu Buche. Wer sich für die Swyx-Lösung entscheidet, ist je nach Funktionsumfang für 8,69 oder 9,95 monatlich dabei. Die Telefone können gemietet oder gekauft werden.

Telefonanlage: Das musst du noch wissen

Die Telefonanlagen der hier genannten Anbieter verfügen mehr oder weniger über dieselben Grundfunktionen. Unterschiede gibt es entweder bei der Zahl der Drittanbieter-Integrationen oder beim Abrechnungsmodell, wo sich Nutzer zwischen einer minuten- oder Flatrate-basierten Abrechnung entscheiden müssen. Nicht zuletzt dürfte für Startups vor allem der Preis ein wesentliches Entscheidungskriterium sein. Hier lohnt es sich, abhängig von der eigenen Teamgröße und den Anforderungen genau auszurechnen, welches Modell wirtschaftlich am meisten Sinn ergibt.

Außerdem sollte immer berücksichtigt werden, dass eine Telefonanlage aus der Cloud nicht nur Vorteile hat. Zwar verspricht eine Cloud-Lösung im Vergleich zu einer herkömmlichen Telefonanlage einen großen Funktionsumfang sowie erhebliche Kosteneinsparungen. Allerdings setzt ihr Einsatz auch eine ausreichend schnelle und stabile Internetinfrastuktur voraus. Auch Stromausfälle können den Betrieb einer Cloud-Telefonanlage im Gegensatz zu ISDN-Systemen zum Erliegen bringen.

Zum Weiterlesen:

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2 Kommentare
Dominik

Wir sind von Placetel zu fonial gewechselt da Pickup usw inklusive ist und auch von der Usability und Stabilität sehr zufrieden.

Antworten
Mark

Zu eurem Fazit. Da ISDN abgeschaltet wird, bleibt nicht mehr viel. Eine Cloud oder andere IP fähige Telefonanlage wird zur Pflicht für Unternehmen. Man sollte auf jeden Fall die Bandbreite der eigenen Internetleitung beachten. Als Faustregel kann man sagen. 10 gleichzeitige Gespräche = 1 Mbit/s.

Grüße,

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