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Telefonnummer genügt: Facebook schafft mit Account Kit Passwörter ab

(Bild: Facebook)

Auf der Entwicklerkonferenz f8 hat Facebook mit „Account Kit“ ein neues Tool für Entwickler vorgestellt, mit dem das Einloggen in Apps ohne Passwort ermöglicht wird. Einerseits kann dafür das Facebook-Konto genutzt werden, andererseits aber auch die eigene E-Mail-Adresse – oder die Telefonnummer.

Facebook Account Kit: Nie wieder Passwörter merken

Sichere Passörter sind ein Muss – wer heutzutage noch F8-Konferenz angekündigt hat.



Posted by Facebook for Developers on Sunday, April 10, 2016

Denn wenn Entwickler das Tool „Account Kit“ in ihre App integrieren, wird das Erstellen eines komplizierten Passwortschlüssels überflüssig. Stattdessen könnt ihr euch künftig einfach mit eurer Telefonnummer einloggen. Wählt ihr diese Anmeldungsmethode aus, erhaltet ihr nach der Eingabe der Nummer einen sechsstelligen PIN-Code, mit dem ihr euch als Besitzer der Nummer identifiziert. Falls keine Textnachricht mit dem Verfifizierungs-Code beim User ankommt, dieser aber ein Facebook-Konto besitzt, so könnt ihr veranlassen, dass eine entsprechende Benachrichtigung via Facebook versandt wird.

Account Kit: Leicht anpassbar, sofort in Apps integrierbar

Laut Facebook handelt es sich dabei um eine ergänzende Methode zum Facebook-Login, bei der allerdings kein Facebook-Konto erforderlich ist. Weiter heißt es in der Ankündigung, dass diese Anmeldungsoption die Barriere senke, sich in einer App anzumelden, und so zugleich die Anzahl der User erhöhen könne.

Facebook Account Kit. (Bild: Facebook)
So umfangreich lässt sich Facebooks Account Kit optisch anpassen . (Bild: Facebook)

Das Tool lässt sich Facebooks Ankündigung zufolge an das Look-and-Feel, also das Design, der jeweiligen App anpassen – hierfür werden zwei Optionen angeboten: ein „Basic UI“, mit dem beispielsweise Header, Hintergrund und der Button verändert werden können. Mithilfe der „Advanced UI“ haben Entwickler noch weitere Möglichkeiten das Design der Login-Funktion zu verändern. Darüber hinaus biete Account Kit weitreichende Analytics-Funktionen zum Tracking des Userverhaltens. Entwickler können schon mit der Integration des Features beginnen – das Account-Kit-SDK für iOS, Android oder JavaScript (Webanwendungen) steht zur Nutzung bereit.

via www.androidcentral.com

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2 Reaktionen
Hermann Matthes

Toll, dann braucht nur jemand mein Smartphone zu klauen und schon hat er meinen Facebook-Account gekapert.

Antworten
Nummern-Sammlungen

Die wollen alle immer und überall an die Telefon-Nummern. Anscheinend keiner ausser mir kritisiert das.
Email-Adressen sind viel besser auch wenn Android anscheinend absichtlich die Eingabe auf tausenden von Web-Formularen und allen Apps (Amazon, Ebay,... alle wo man sich einloggen muss) erschwert.

Dann kann man die Leute mit Cold-Calls nerven welchen Präsidenten sie wählen sollen...
Emails für privat und Beruf kann man mehrere verschiedene haben. Mit eSIM auch virtuell und flexibel viele Telefon-Nummern aber gut finde ich das nicht.

0:1:* Null Eins Viele. Gute Informatik ist immer VIELE. D.h. zu einer Nummer müssen ggf. auch mehrere Accounts gehören ! Oder hat ein Familie kein Festnetz-Telefon und per Asterisk (ggf. auch per Fritzbox-Plugin) lehnt man automatisiert Nummern ohne Anrufer-Kennung oder von Cold-Call-Centern automatisiert ab ? Na also.
Oder was macht eine Firma ? 0800-Coca-Cola ? 0800-t3n ? Was sollen die und deren vielen Mitarbeiter machen ??? Die Privaten Handy-Telefon-Nummern bei Facebook verraten ?
Na also.

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