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Telekom: Verteilerkästen für E-Auto-Ladestationen genutzt

Die Deutsche Telekom bietet Ladestationen für Elektroautos aus. (Foto: Telekom)

Die Deutsche Telekom hat erste Ladepunkte für Elektroautos an ihren Verteilerkästen für Internet und Telefonie in Betrieb genommen. Pro Ladesession fallen 7,89 Euro an.

Verteilerkästen der Deutschen Telekom spielen künftig auch eine Rolle beim Ausbau der Elektromobilität in Deutschland. Der Bonner Konzern nahm am Montag in Bonn und Darmstadt erste öffentliche Stromtankstellen in Betrieb, bei denen die Verteilerkästen fürs Internet und für Telefonate als Zwischenstation genutzt werden. Diese Nutzung bereits vorhandener Infrastruktur erspare zusätzliche Aufbauten im Stadtbild, erklärte die Telekom. Die Ladesäulen selbst können bis zu zehn Meter vom Verteilerkasten entfernt sein.

E-Auto-Ladestationen der Telekom: Schnelles Laden ist nicht ...

Allerdings sollte man Zeit mitbringen: In einer Stunde gibt es den Angaben zufolge Strom nur für eine Reichweite von 50 bis 75 Kilometern, je nach Fahrzeugtyp. Ganz billig ist die Sache nicht: Eine Ladesession – egal wie leer die Batterie ist – kostet 7,89 Euro. Wie viele Verteilerkästen für die Zusatzfunktion umgebaut werden, wurde nicht bekannt – die Telekom wollte dies nicht sagen, da es vom Ausgang von Genehmigungsverfahren abhängig sei. Solche Genehmigungen sind nötig, da die Kästen auf kommunalem Grund stehen. Klar ist aber, dass der Ausbau bundesweit erfolgen soll.

„Pro Ladestelle können zwei Fahrzeuge über einen Ladestecker Typ 2 mit jeweils elf Kilowatt versorgt werden.“

Kommunalpolitiker dürften das Vorhaben positiv sehen. So war Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch erfreut: Die Inbetriebnahme der drei Verteilerkästen-Ladeanlagen in Darmstadt sei „eine weitere, wichtige Wegmarke für die Entwicklung zur digitalen Modellstadt“, erklärte der Politiker, der den Grünen angehört.

Elektromobilität: Deutsche Telekom will auch Schnell-Ladestationen anbieten

Zusätzlich zu den grauen Kästen setzt die Telekom auf Schnell-Ladestationen, die neu gebaut werden. Vor ihrer Bonner Zentrale nahm die Firma am Montag nicht nur eine Verteilerkasten-Stromstation in Betrieb, sondern auch einen Schnell-Lader. Binnen drei Monaten sollen 100 solcher Stationen ans Netz gehen, in drei Jahren sollen es 500 sein. In zehn Minuten werden die Batterien den Angaben zufolge so aufgeladen, dass das E-Fahrzeug etwa 100 Kilometer weit kommt. Kosten: 14,49 Euro pro Ladesession. dpa

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2 Reaktionen
Ralf

Mmmmh. Für 15 Euro laden ich meinen Tesla S zu Hause 2x komplett auf (er steht ja über Nacht sowieso dort) oder dann gratis am Supercharger falls ich tatsächlich mal mehr als 400km am Tag fahren sollte.

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Maurice

Preisangaben sind sehr irreführend.

Von wieviel kw reden wir bei einer Ladesession? E-up aufladen oder Kona sind von der Kapazität her 2 Welten.

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