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US-Regierungsstudie: Teslas Autopilot hilft, Unfälle zu verhindern

Tesla Model S. (Foto: Tesla)

Die US-Behörde für Fahrzeugsicherheit (NHTSA) hat ihre Untersuchung zum Unfall des Tesla Model S abgeschlossen. Demnach reduziert Teslas Fahrassistenz-System die Unfallquote um 40 Prozent.

Tesla Model S: Der Autopilot erhöht laut NHTSA-Untersuchung die Sicherheit

Die nach dem tödlichen Unfall im Mai 2016 mit einem Tesla Model S durchgeführte Untersuchung der US-Behörde für Fahrzeugsicherheit, National Highway Security Administration (NHTSA), hat ergeben, dass der aktivierte Autopilot nicht defekt war. Tesla wird entlastet und muss den Autopiloten nicht aus seinen Elektro-Fahrzeugen ausbauen. Die NHTSA-Untersuchung hebt sogar die erhöhte Sicherheit durch den Autopiloten hervor.

In der Untersuchung wurden die zahlreichen in die Fahrzeuge integrierten Sicherheitsfunktionen Teslas gelobt. So trage das System in zahlreichen Fällen zu einer Unfallvermeidung bei. Der NHTSA zufolge habe Tesla die Unfallrate nach Aktivierung der Autopilot-Funktion um ganze 40 Prozent senken können.

„The data show that the Tesla vehicles crash rate dropped by almost 40 percent after Autosteer installation. “

Es sei darauf hingewiesen, dass Teslas Autopilot ein Fahrerassistenzsystem (FAS; englisch: Advanced Driver Assistance Systems, kurz ADAS) sei. Dieses sollte nicht mit dem Selbstfahrmodus autonom fahrender Autos verwechselt werden. Darauf weist das Unternehmen an vielen Stellen im System und der Bedienungsanleitung hin. Der Autopilot entspricht bei aktivierter Lenkautomatik dem Automatisierungs-Level 2. Bei diesem muss der Fahrer stets aufmerksam auf den Verkehr achten, sodass er im Notfall die Kontrolle sofort übernehmen kann. Das Tesla-System unterstützt den Fahrer lediglich – genau dieser unterstützende Modus trage zur Reduktion der Unfallquote bei.

Tesla: Unfallquote könnte 2017 um 90 Prozent gesenkt werden, sagt Musk

Der Tesla-Autopilot entspricht Level 2 der SAE-Einstufung. (Bild: SAE International)

Erst Level 5 der Richtlinien der SAE International (Society of Automotive Engineers) würde einer Vollautomation entsprechen. Tesla-Autos, die aktuell produziert werden, verfügen bereits über die entsprechende Ausstattung, aber erst ab Ende 2017 sollen die Fahrzeuge auf Level 5 gehoben werden. Ist die Level-2-Automatik im Tesla aktiviert, ist das Fahrzeug dazu in der Lage, die Spur zu halten, zu bremsen oder zu beschleunigen, um so den Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Auto halten. Ferner werden durch integrierte Sensoren Verkehrsschilder erkannt und Geschwindigkeits-Beschränkungen eingehalten.

Durch die Erweiterung des Autopiloten soll die Unfallquote weiter gesenkt werden. (Bild: Tesla, via Electrek)

Die bisher erreichte Senkung der Unfallquote der ersten Autopilot-Generation von 40 Prozent könne noch in diesem Jahr weiter verbessert werden, so Elon Musk. Mit der zweiten Generation des Autopiloten, die seit Oktober 2016 in Fahrzeugen verbaut wird und künftig auch im Model 3 zu finden ist, könne die Unfallquote um 90 Prozent gesenkt werden, sagt Musk. Das erste große Software-Update mit entsprechenden Anpassungen soll in den kommenden Tagen veröffentlicht werden.

NHTSA Full Report on Tesla Fatal Autopilot Crash by Fred Lamert on Scribd

Zum Weiterlesen:

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Eine Reaktion
Joachim Bordt

Also sollte der Autokäufer soviel FAS wie möglich beim Neukauf bestellen. Und - die Autoversicherer sollten diese Sicherheitsausstattung rabattieren!

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