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Tesla will die Produktionsrate von 1.000 Model 3 am Tag halten

Tesla Model 3. (Foto: Tesla)

Tesla hat sein Ziel erreicht, 1.000 Model 3 am Tag zu produzieren. Jetzt soll es laut Elon Musk darum gehen, diese Produktionsrate zu halten und gleichzeitig die Kosten herunterzufahren.

Nach dem ziemlich holprig verlaufenen Start in die Model-3-Produktion im vergangenen Jahr und den über Monate anhaltenden Schwierigkeiten hat Tesla jetzt offenbar die Kurve gekriegt. Das Ziel, 1.000 Model 3 pro Tag und damit 7.000 der Elektroautos pro Woche herzustellen, sei erreicht worden, berichtet der Branchendienst Electrek unter Berufung auf eine interne Mitteilung von Tesla-Chef Elon Musk an seine Mitarbeiter.

Tesla Model 3: Elon Musk will Produktionsrate von 1.000 am Tag halten

Jetzt müsse es darum gehen, die Produktionsrate stabil auf diesem hohen Niveau zu halten. Das war bei den vergangenen Malen, wenn Tesla ein neues Ziel erreicht hatte, immer wieder mal ein Problem. Alle Tesla-Mitarbeiter, die dazu beitragen könnten, die Model-3-Produktionsrate bei gleichbleibend hoher Qualität bei 1.000 Stück pro Tag zu halten, sollten das zu ihrer Top-Priorität machen, ließ Musk in der E-Mail wissen.

Sollte dieses Ziel nachhaltig erreicht worden sein, will Tesla offenbar die Kosten angehen. Tesla will so produzieren, dass der Autobauer beim Verkauf eines Basis-Model-3 zum Preis von 35.000 US-Dollar nichts draufzahlt. Die Kosten für das Model 3 setzten sich aus 10.000 einzelnen Teilen und Prozessen zusammen, so Musk. Derzeit kostet die Herstellung dem Tesla-Chef zufolge 38.000 Dollar, also 3,80 Dollar pro Teil oder Prozess. Schon Einsparungen im Cent-Bereich könnten also den Ausschlag geben.

Elektrofahrzeug: Das Model 3 von Tesla

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Ende Oktober hatte Musk angekündigt, dass das Basismodell des Model 3 in weniger als einem halben Jahr auf den Markt kommen könnte – und zwar ohne Verluste produziert. Diesem Ziel ist Tesla laut der Musk-E-Mail also schon ziemlich nah gekommen. Zudem dürften kaum alle Elektroautos wirklich für nur 35.000 Dollar verkauft werden, da sicher nicht wenige Käufer noch einige kostenpflichtige Zusatzoptionen wählen werden.

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