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Wette gewonnen: Tesla baut größten Akku der Welt in nur 100 Tagen

(Foto: Timothy Artman/Tesla)

Diese Wette hat Elon Musk gewonnen: In nur 100 Tagen hat Tesla in Südaustralien den größten Akku der Welt installiert – jetzt müssen Tests zeigen, ob die Anlage funktioniert.

Tesla: Musk gewinnt Wette über Installation eines Mega-Akkus

Im März hatte der australische Milliardär und Mitgründer der Collaboration-Software-Firma Atlassian, Mike Cannon-Brookes, Elon Musk via Twitter eine Wette angeboten: Er sorge dafür, dass das Geld fließe und die Politik mitspiele, wenn Musk garantieren könne, dass Tesla 100 Megawatt Speicherkapazität innerhalb von nur 100 Tagen installieren könne. Musk schlug ein und erhöhte den Einsatz: Wenn das System nicht innerhalb der 100 Tage installiert sei, koste der Mega-Akku die Käufer keinen Cent.

Powerpack 2: Mega-Akku aus dem Hause Tesla soll Stromprobleme in Südaustralien lösen. (Bild: Tesla)

Jetzt steht fest, dass Musk die Wette gewonnen hat – und Tesla für den Bau des bisher größten Li-Ion-Akku-Systems der Welt auch bezahlt wird, wie Mashable berichtet. Die Anlage, dank deren 100 Megawatt Speicherkapazität künftig rund 30.000 südaustralische Haushalte sicher mit Strom versorgt werden sollen, ist am Mittwoch fertig installiert worden. Jetzt folgen noch einige Tage mit Tests, ob das Akku-System die behördlichen Vorschriften erfülle. Am 1. Dezember soll die Anlage dann komplett einsatzbereit sein.

Tesla gewinnt Ausschreibung für den Bau eines Energiespeichers

Südaustraliens Stromversorgung setzt zum großen Teil auf erneuerbare Energien. Ein großflächiger Stromausfall im September 2016 sorgte dafür, dass die Regierung des Bundesstaates eine Stabilisierung der Infrastruktur vornehmen musste. Dafür sollten vor allem Energiespeicher sorgen. Tesla hatte sich im März unter 90 Bewerbern für den Auftrag durchgesetzt. Für den Bau der Anlage dürften Musk und Tesla rund 65 Millionen australische Dollar (41,8 Millionen Euro) bekommen haben.

Vorausgegangen war übrigens die damals etwas vollmundig erscheinende der Powerwall 2 in Australien, habe Tesla vor einer ähnlichen Herausforderung gestanden und eine 80-Megawatt-Anlage innerhalb von 90 Tagen installiert und zum Laufen gebracht.

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Ein Kommentar
Melaw
Melaw

Wäre vielleicht noch hilfreich gewesen, die Kapazität der Anlage anzugeben. Megawatt ist eine Leistungsangabe, das sagt wenig über die Leistungsfähigkeit. Es sind 129 MWh, nicht mal 10% um auch nur die Stromproduktion der benachbarten Windfarm zu glätten. Eine Wahnsinns Vergeudung von Rohstoffen.

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