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Vor Tesla: Daimler präsentiert elektrischen Lkw E-Fuso Vision One

E-Fuso Vision One. (Bild: Daimler)

Daimler hat mit dem E-Fuso Vision One sein Konzept für einen vollelektrischen schweren Lkw vorgestellt und kommt damit Tesla zuvor. Der Marktstart soll bis 2021 erfolgen.

E-Fuso Vision One: Daimler-Lkw soll bis 2021 gelauncht werden

Während Tesla die Vorstellung seines geplanten E-Truck-Prototyps Semi immer wieder verschieben muss, hat Daimler mit dem E-Fuso Vision One jetzt sein Konzept für einen elektrischen Lkw vorgestellt. Auf der Tokyo Motor Show zeigte die Konzerntochter Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation (MFTBC) den E-Fuso Vision One, der elf Tonnen Nutzlast mit einer Akkuladung bis zu 350 Kilometer weit transportieren können soll. Der Marktstart in Europa und Japan soll innerhalb der kommenden vier Jahre erfolgen, wie Daimler mitteilte.

Die E-Lkw-Flotte der Daimler-Tochter MFTBC: E-Fuso Vision One (vorn) und eCanter (hinten). (Bild: Daimler)

Zugleich kündigte MFTBC die vollständige Elektrifizierung aller Lkw und Bus-Baureihen der Marke Fuso in den nächsten Jahren an. Dann sollen alle Modelle eine zusätzliche Elektro-Variante erhalten. Mit dem Fuso eCanter ist schon ein elektrischer Leicht-Lkw des Unternehmens im Einsatz, unter anderem für UPS, Seven-Eleven und Yamato Transport Japan. Der eCanter hat eine Reichweite von 100 bis 120 Kilometer und spart nach Angaben der Daimler-Tochter bis zu 1.000 Euro Betriebskosten pro 10.000 Kilometer.

Daimler: Entwicklung von E-Antrieb für Langstrecken-Lkw dauert an

Der vollelektrische schwere Lkw E-Fuso Vision One soll künftig vor allem im regionalen inner- und zwischenstädtischen Verteilerverkehr unterwegs sein. Die Entwicklung eines wirtschaftlich tragfähigen Elektroantriebs für schwere Langstrecken-Lkw werde dagegen noch länger dauern, erklärte Daimler. Dabei soll auch das Know-how des Daimler-Konzerns bei Elektrifizierung und Infrastruktur genutzt werden.

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Im E-Fuso Vision One etwa werden Akkus der Daimler-Tochter Deutsche Accumotive verwendet. Darüber hinaus hält Daimler Anteile an dem Anbieter von Ladestationen Chargepoint sowie an Storedot. Das israelische Startup arbeitet an Schnellade-Technologien für Batterien, die nicht zuletzt bei Lkws mit einem hohen Ladevolumen zum Einsatz kommen könnten.

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