Porträt

Nicht Elon Musk: Das sind die eigentlichen Gründer von Tesla

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Elon Musk gibt erstes Geld – und bootet Gründer aus

Ihre Idee sah nun vor, einen leichtgewichtigen Luxusschlitten für die Elite des Landes zu bauen, die Elektroautos als neues Statussymbol ansah. Das kostete viel Geld – weshalb sich Eberhard und Tarpenning im Sommer 2003 bei Wagniskapitalgebern im Silicon Valley umhörten. In dem damals erst 35-jährigen Elon Musk, der zuvor den Online-Bezahldienst Paypal aufgebaut hatte, wurden die Tesla-Gründer nach mehrmonatiger Suche schließlich fündig. Gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Jeffrey Brian Straubel – fälschlicherweise auch oft als Tesla-Gründer bezeichnet – investierte Musk 27 Millionen Dollar in das junge Elektroauto-Startup.

Tesla-Chef Elon Musk ist entgegen der landläufigen Meinung nicht der Gründer des Elektroautopioniers. (Foto: dpa)

Tesla-Chef Elon Musk ist entgegen der landläufigen Meinung nicht der Gründer des Elektroautopioniers. (Foto: dpa)

Da Musk Hauptgeldgeber von Tesla war, hatte er von Anfang an großes Mitspracherecht. So auch in technischen Fragen. Eine Sorge vieler Investoren war, die Tausenden im Auto verbauten Laptop-Akkus könnten explodieren. Auch die Karosserie musste wegen des fehlenden Motors neu gedacht werden.

Um Zeit und Geld zu sparen, lizenzierten Musk, Eberhard und Tarpenning die Elise-Plattform des britischen Sportwagenherstellers Lotus und lösten die Probleme in langwierigen Tests. Am 24. Juli 2006 – drei Jahre nach der Gründung – präsentierte Tesla mit dem Roadster das erste Serienfahrzeug. Von dem Zweisitzer verkaufte Tesla bis zum Ende der Produktion 2012 knapp 2.500 Stück. Der Grundstein für das legendäre Model S, das den Elektroautopionier trotz zwischenzeitlicher Notrettung zum endgültigen Durchbruch verhelfen sollte.

Plötzlich Tesla-Konkurrent

Den großen kommerziellen Erfolg erlebten Martin Eberhard und Marc Tarpenning aber nicht mehr aktiv mit. Beide schieden bereits 2008 bei Tesla aus – und das nicht freiwillig. Vor allem CEO Eberhard soll von Musk aus der Firma gedrängt worden sein. Manche sagen aus Kontrollsucht, andere behaupten, der Investor habe sich selbst als Chef gesehen. Eberhard verklagte Musk wegen Verleumdung und Vertragsbruch. Noch heute ist der Tesla-Gründer auf den Milliardär nicht gut zu sprechen: „Ich habe keinen Kontakt mehr zu Elon Musk“, sagte Eberhard 2017 dem Schweizer Fernsehen.

Anlass des Interviews war damals übrigens das neue Startup des einstigen Tesla-Gründers. Eberhard gründete 2016 die Firma Inevit, die Batteriemodule und Antriebsstränge für Elektroautos herstellt. Nur anderthalb Jahre später kaufte der chinesisch-kalifornische E-Autobauer SF Motors die Firma auf. Eberhard hat seitdem den Posten des Chefentwicklers inne – und will Tesla um Chef Elon Musk jetzt richtig Konkurrenz machen. Wie diese Geschichte ausgeht? Die Zeit wird es zeigen.

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2 Kommentare
Udo

Und wer glaubt dieses Märchen

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Swetlana
Swetlana

Was aber den Elon Musk betrifft, der hat seine Seele, falls er jene jemals besaß, schon längst verkauft…
Sein Unternehmen SpaceX schickte am 29 März 2018 4425 niedrig fliegenden (780 Km von der Erdoberfläche entfernt) Satelliten! 5G-Mikrowellen lassen grüßen!
Er hat mehr als Milliarden bekommen, dafür, dass alle Menschen sich in Bio-Robotern verwandeln SOLLEN. Wer NICHT zum Haupthirn-Server (oder KJ) angekoppelt sein will, der wird einfach schnell gekocht (95 GHz-Strahlung erwärmt die menschliche Haut in nur 3-5 Sek um 10°C!).
Viereckige 5G-Antennen sind schon überall aufgestellt, wie ein Netz (ca. 1,5 Km voneinander entfernt). Auf höhen Gebäuden, Schulen, Amten, auf Autobann-Masten…
In diesem Jahr eilen SIE sich 20 Tausend Satelliten zuschicken. Von denen über 12 Tausend von Elon Musk.
Braucht Ihr noch Salz und Pfeffer? Um besser zu schmecken.

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