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Tesla: Elon Musk sieht Grünheide als Design- und Entwicklungszentrum

Wie wird das Tesla Model Y aus Grünheide aussehen? So offenbar nicht. (Foto: Tesla)

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Elon Musk hat Pressevertretern Teile seiner Vision für das neue Tesla-Werk in Grünheide verraten. Es ginge nicht nur um das Bauen von Autos, es würde „eine ganze Menge innovatives Zeug“ passieren.

Bei seinem Besuch der Baustelle der sogenannten Gigafactory 4 im brandenburgischen Grünheide in der vergangenen Woche ist Tesla-Chef Elon Musk spontan mit einigen Pressevertretern zusammengekommen. Es kam zu einem kurzen Gespräch. Tesla-Mitgründer James Stephenson hat sich im Nachgang die Mühe gemacht, ein Transkript davon auf Twitter zu veröffentlichen. Musks Äußerungen sind sehr assoziativ und lassen einen logischen Faden vermissen. Betrachten wir dennoch die Kernaussagen.

Grünheide: Autobau, Entwicklung und Design

Angesprochen auf die Geschwindigkeit, mit der der Bau des Werks Grünheide vorangetrieben wird, erklärte Musk, angesichts des globalen Klimawandels sei Geschwindigkeit unbedingt erforderlich. Er begrüße, dass nun auch andere Autohersteller, vor allem VW, die Notwendigkeit des Handelns erkannt hätten. Allerdings würden die sich immer noch viel zu langsam bewegen und weiterhin zu viele Verbrenner produzieren.

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Seiner Überzeugung nach benötige eine Zukunft auf der Basis nachhaltiger Energie drei Komponenten. Die erste Komponente sei die Energieerzeugung, die zweite die Energiespeicherung und die dritte die Umstellung der Transportlogistik auf elektrische Antriebe. Nach seiner Auffassung ließen sich alle Transport-Vehikel mit Ausnahme von Raketen auf elektrischen Antrieb umstellen. Musk kündigte zudem an, das Werk Grünheide mit Akku-Technologie auszustatten, um Wind- und Solarenergie vor Ort speichern zu können.

Schon mittelfristig sieht Musk in der Niederlassung Grünheide mehr als nur ein Werk, in dem Fahrzeuge hergestellt werden. So kündigte er an, dort künftig auch Ingenieur- und Designabteilungen anzusiedeln. Zudem könnte Grünheide die Vorreiterrolle für den Einsatz neuer Technologien übernehmen. So verwies Musk darauf, dass die Lackiererei in Grünheide nicht nur die modernste Anlage Teslas, sondern die modernste Anlage aller Autobauer weltweit sei.

Radikales Redesign des Model Y?

Tesla Model Y. (Bild: Tesla)

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Offenbar soll in Grünheide eine neu konzipierte Variante des Tesla Model Y gebaut werden. Dabei ist zu erwarten, dass es der Hersteller nicht bei einer Art Facelift belassen will. Vielmehr hat Elon Musk ein „radikales Redesign der Kerntechnologien im Autobau“ angekündigt. Es sei das „erste Mal, dass das gesamte strukturelle Design des Fahrzeugs transformiert“ werde. Nähere Informationen will er bis zum „Battery Day“, den er für Ende September angekündigt hat, für sich behalten.

Über „weiteres innovatives Zeug“, das in Grünheide passieren soll, will Elon Musk die geneigte Öffentlichkeit in der Zukunft informieren.

Passend dazu: Tesla: Musk will Batterien mit 50 Prozent mehr Energiedichte bis 2024

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Ein Kommentar
Doc Who
Doc Who

Elon Musk. Der Mann hat es einfach drauf. Die verstaubten Chef – und Vorstandsetagen der Verbrennerindustrie sind verantwortlich dafür das dem Zug hinterher geschaut wird. Verbrenner sind doch wie alte Männer die unter Inkontinenz und Flatulenz leiden und dabei auch noch übel riechen. Die (Verbrenner ;-) gehören bereits jetzt aus den Innenstätten verbannt, nicht erst morgen. Um einiges sauberer respektive frischer wäre die Luft und es wäre auch leiser ergo lebenswerter. Der Treibstoff Energie für Verbrenner kommt zudem aus Krisengebieten und ist endlich. Bei Strom besteht wenigstens die Option diese im eigenen Land auch ökologisch selbst generieren zu können. Last but not least. Nicht nur bei Covid19 sondern bei jeder Influenza oder anderweitig ursächlichen Pneumonie stellt der Feinstaub und die Stickoxide einen integralen negativen Trigger bzgl. dem Krankheitsverlauf dar. Ein Grund mehr Verbrenner aus Wohngebieten gänzlich auszuschließen.

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