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Tesla: Elon Musk verlängert für 10 Jahre und könnte 56 Milliarden kassieren

Tesla. (Foto: dpa)

Elon Musk bleibt für weitere zehn Jahre Chef von Tesla. Ein Gehalt bekommt der Tech-Visionär ebenso wenig ausbezahlt wie Boni in bar. Dennoch könnte Musk richtig abcashen.

Es ist ein unerwartetes Arrangement, das Tesla und Firmenchef Elon Musk am Dienstag vereinbart haben. Demnach wird Musk für weitere zehn Jahre an der Spitze des Elektroautobauers bleiben, dafür aber weder ein Gehalt bekommen noch irgendwelche Cash-Boni, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Leer ausgehen wird der Silicon-Valley-Milliardär aber nicht.

Denn Musk winken am Ende des Zehnjahreszeitraums bis zu 55,8 Milliarden US-Dollar in Tesla-Aktien und der Besitz eines Viertels des Unternehmens. Dafür muss Musk allerdings ein mehr als ambitioniertes Ziel erreichen: Teslas Marktwert innerhalb der kommenden zehn Jahre von derzeit rund 60 Milliarden Dollar auf 650 Milliarden Dollar mehr als verzehnfachen.

Tesla-Chef Elon Musk setzt auf eine heftige Wertsteigerung. (Foto: dpa)

Das bedeutet eine Steigerung des Aktienwerts um jährlich 27 Prozent, insgesamt würde es ein Plus um 1.000 Prozent sein. Das haben laut Reuters bisher nur wenige US-Firmen erreicht, darunter Amazon und Domino‘s Pizza. Netflix konnte innerhalb einer Dekade sogar um 6.600 Prozent zulegen – allerdings von einem geringeren Startpunkt aus.

Elon Musk: Tesla könnte 2028 eine Billion Dollar wert sein

Amazon und Apple schicken sich derzeit übrigens an, das erste Unternehmen zu werden, das die Schallmauer eines Marktwerts von einer Billion Dollar durchbricht. Ähnliches schwebt auch Elon Musk vor. Tesla habe das Potenzial, innerhalb von zehn Jahren eine Billion Dollar wert zu sein, lässt sich Musk von der New York Times zitieren.

Einen ähnlichen Vertrag hatte Musk schon 2012 abgeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt war Tesla gut drei Milliarden Dollar wert, wie Businessinsider.de berichtet. Zuletzt hatten US-Medien spekuliert, dass Musk die Tesla-Spitze aufgeben könnte, um sich mehr um seine Raumfahrtpläne und SpaceX zu kümmern.

Elektrofahrzeug: Das Model 3 von Tesla
Tesla: Auf das Model 3 folgt das Model Y – aber erst in zwei bis drei Jahren. (Foto: Tesla)

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Bei Tesla hatte es zuletzt aber Probleme bei der Fertigung des Vorzeigemodells Model 3 gegeben. Aktuelle und ehemalige Manager des US-Rivalen General Motors sagen Tesla eine baldige Pleite voraus. Analysten gehen davon aus, dass eine Kapitalerhöhung notwendig werde. Möglicherweise will Musk Tesla in dieser Verfassung nicht verlassen. Der Vertrag lässt ihm übrigens offen, in das Amt eines Chairmans oder Chief-Product-Officers zu wechseln, und sich von einem neueingesetzten CEO berichten zu lassen.

Die Aktionäre zeigten sich bisher von den schlechten Nachrichten aber nicht beeindruckt. Seit Jahresbeginn legte die Tesla-Aktie um zehn Prozent zu. Im vergangenen Jahr ging es um satte 46 Prozent nach oben. Sollte Tesla aber nicht wie versprochen liefern und seine Produktionsziele mit dem Model 3 nicht wie geplant erreichen, könnte das Unternehmen an der Börse Federn lassen müssen.

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