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Tesla erhöht die Preise von Model S und Model X – um 1.500 Euro

(Foto: Tesla)

Tesla hat bei seinen Elektroautos Model S und Model X an der Preisschraube gedreht. Die Basisversionen beider Tesla-Flaggschiffe kosten in Deutschland jetzt 1.500 Euro mehr.

Schon Ende Oktober hatte Tesla-Chef Elon Musk Änderungen bei den Ausstattungsoptionen für Model S und Model X angekündigt – nachdem die Konfigurationsmöglichkeiten schon im vergangenen Jahr eingeschränkt worden waren. Jetzt steht fest, dass Tesla nicht nur bei den Optionen für das Innendesign Hand angelegt, sondern auch an der Preisschraube gedreht hat, wie electrek.co berichtet.

Tesla: Basisversionen von Model S und Model X jetzt um 1.500 Euro teurer

Tesla erklärt die Änderungen in der internen Kommunikation, die electrek.co vorliegt, damit, dass die Angebotsstruktur vereinfacht werde, um ein besseres Kundenerlebnis zu bieten. Die Preiserhöhungen für die Basisversionen von Teslas Model X und Model S (jeweils 75D) wird die meisten Kunden aber kaum erfreuen. Die Preise dafür kletterten in Europa um jeweils 1.500 Euro. Die teureren 100D-Versionen sollen sich dagegen preislich nicht verändert haben. In den USA hat Tesla bei Letzteren die Preise um jeweils 500 US-Dollar gesenkt, die Basisversionen wurden um 1.000 Dollar teurer.

Darüber hinaus stehen Model-S- und Model-X-Käufern jetzt weniger Auswahlmöglichkeiten bei den Design-Optionen zur Verfügung. Für Model S und X gibt es im Innenraum standardmäßig „Schwarz-Premium“, für die Optionen „Weiß-Premium“ und „Beige-Premium“ werden dagegen jeweils 1.600 Euro zusätzlich fällig – etwas günstiger als zuvor.

Elektrofahrzeug: Das Model 3 von Tesla

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Weitere Änderungen umfassen die nach hinten gerichteten Kindersitze im Model S, die jetzt nicht mehr auswählbar sind. Der Einschätzung von Electrek-Autor Fred Lambert zufolge dürfte Tesla größere Familien damit indirekt zum Kauf des größeren Model X treiben wollen. Geschichte beim Model S ist ebenfalls das Panorama-Schiebedach. Dafür gibt es – wie beim Model 3 – jetzt nur noch das Glasdach zur Auswahl. Beim Model X wurde unter anderem die Sechs-Sitzvariante mit Mittelkonsole gestrichen.

Designoptionen: Tesla will Model S und X stärker vom neuen Model 3 abgrenzen

Dass die weitere Einschränkung der Auswahlmöglichkeiten tatsächlich auf von der Vielfalt verwirrte Kunden zurückzuführen sein soll, ist fraglich. Schließlich bieten andere Premiumhersteller deutlich mehr Optionen. Branchenkenner vermuten eher, dass die Optimierung der Model-S- und Model-X-Optionen beim Design die Abgrenzung zum Model 3 verstärken soll. Für 2019 ist übrigens ohnehin ein Update bei der Innenausstattung der beiden Tesla-Flaggschiffe geplant.

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