Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

Tesla erklärt, warum sie dem deutschen Zulieferer SHW gekündigt haben

Der Automobilzulieferer hat einen Auftrag mit dem Volumen von 100 Millionen Euro verloren. Dass Donald Trumps Wirtschaftspolitik der Grund für die Kündigung ist, will Tesla nicht bestätigen.

Tesla bestätigt Ende der Zusammenarbeit

Der deutsche Automobilzulieferer SHW hat einen Großkunden verloren. Während das Unternehmen nicht konkretisieren will, wer der Kunde mit dem Auftragsvolumen in Höhe von 100 Millionen Euro ist, hat Tesla mittlerweile gegenüber der Wirtschaftswoche die Trennung bestätigt.

Der E-Autobauer musste demnach den Auftrag stornien, „weil nötige Performance- und Qualitätsstandards leider nicht eingehalten wurden“.  Damit der Zeitplan der Fertigung des Model 3 eingehalten werden kann, müsse man rigoros vorgehen, erklärt der Auftraggeber weiter. SHW habe sich außerdem nicht an Vertraulichkeitsvereinbarungen gehalten.

Tesla trennt sich von Zulieferer SHW, um den Zeitplan für das Model 3 einzuhalten. (Foto: Tesla)

Musk berät Trump

Mit der Stellungnahme widerspricht Tesla Spekulationen, dass der Auftrag storniert wurde, weil der neue US-Präsident Donald Trump die Produktion in die USA verlegen will. Schon vor seinem Antritt hatte Trump Tesla-CEO Elon Musk zu einem offiziellen Berater ernannt. Am Montag fand im Weißen Haus ein Treffen mit Industrievertretern statt, bei dem auch Musk anwesend war.

Am Freitag gab die Regierung bekannt, dass sich daraus ein neues Gremium für Produktionsfragen gebildet hat. Mitglieder des „Manufacturing Councils“ sind neben dem Tesla-Chef unter anderem auch die Geschäftsführer von Ford, Intel, Dell, General Electric und Boeing.

SHW bestreitet indes die Vorwürfe seines Ex-Kunden, dass es technische Mängel in der Produktion für das Model 3 gegeben haben soll. Die genannten Gründe seien nicht zutreffend. Das Unternehmen prüft deshalb rechtliche Schritte gegen Tesla.

Ebenfalls interessant: Tesla verklagt ehemaligen Autopilot-Chef und dessen neues Self-Driving-Startup

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Schreib den ersten Kommentar!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Finde einen Job, den du liebst