News

Tesla: Kaufvertrag mit Land Brandenburg in trockenen Tüchern

Elon Musk bei der Verleihung des "Goldenen Lenkrads", bei der er verkündet hatte, eine Gigafactory im Berliner Umland bauen zu wollen. (Foto: dpa)

Die Brandenburger Staatskanzlei hat mitgeteilt, dass der Kaufvertrag über das Grundstück für die geplante Gigafactory 4 in Grünheide bei Berlin steht.

Tesla und die Brandenburger Regierung haben sich auf einen Kaufvertrag für den Kauf des landeseigenen 300-Hektar-Geländes in der Nähe der Autobahn 10 geeinigt. Hier soll in einem riesigen Waldstück in der Nähe des Güterverkehrszentrums Freienbrink die deutsche Gigafactory des US-amerikanischen Elektro-Autobauers entstehen.

Nix mehr verpassen: Die t3n Newsletter zu deinen Lieblingsthemen! Jetzt anmelden

Streitig soll in den Verhandlungen insbesondere über die Inhalte der  „Rücktrittsklausel“ Teslas diskutiert worden sein. Dabei soll es vor allem um die Frage gegangen sein, wieviel der Autobauer an das Land zahlen muss, sollte er sich letztlich entschließen, das Werk doch nicht zu bauen.

Vertragsentwurf steht, Antrag beim Umweltamt eingegangen

Die erfolgreiche Vertragsverhandlung verkündete die Potsdamer Staatskanzlei am Freitag. Zudem informierte sie darüber, dass die erforderlichen Antragsunterlagen für die Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz seitens Tesla beim Landesamt für Umwelt eingereicht worden sind.

Mit dem Abschluss der Verhandlungen und der Vorlage des Vertragsentwurfs ist das Geschäft indes noch nicht in trockenen Tüchern. Nun muss noch der Tesla-Vorstand und der Haushaltsausschuss des Landes dem Geschäftsabschluss zustimmen. Zudem könnte es noch zu redaktionellen Anpassungen auf beiden Seiten kommen. Damit scheint eine Unterzeichnung des Vertrages noch in der Weihnachtswoche unwahrscheinlich.

Ambitionierter Zeitplan noch nicht gesichert

Der Zeitplan erweist sich demnach weiterhin als ambitioniert. Schon ab 2021 will Tesla das Model Y in Grünheide bei Berlin herstellen. Um dieses Ziel zu erreichen, muss der Baubeginn im ersten Halbjahr 2020 erfolgen.

SPD-Ministerpräsident Dietmar Woidke zeigte sich ob der „zwei ersten wichtigen Schritte“ zuversichtlich, machte jedoch gleichzeitig deutlich, es gebe „noch eine Menge zu tun.“

Passend dazu: Tesla will in Deutschland 500.000 Model 3 und Model Y pro Jahr bauen

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

2 Kommentare
Michael Palmer

Und der Kaufbetrag ist geheim!?

Antworten
Dieter Petereit

Die Rede ist von einem zweistelligen Millionenbetrag. Näheres wissen wir noch nicht.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung