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Tesla-Konkurrent Lucid Air fährt rund 640 Autobahn-Kilometer mit einer Ladung

Der amerikanische Luxusstromer Lucid Air sollte im April 2020 in den Verkauf gehen und ab Ende 2020 produziert werden. Daraus wird wohl wegen der Coronakrise nichts. Dennoch kann das Unternehmen beeindruckendes zeigen.

2 Min.
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Der Lucid Air auf der Testfahrt. (Foto: Lucid Motors)

Der Lucid Air, der mit seiner durchgehenden Frontleuchte ein bisschen an das intelligente Auto K.I.T.T. aus der Achtziger-Serie „Knight Rider“ erinnert, hat im Februar seinen ersten Langstreckentest absolviert.

Lucid Air absolviert Test unter realen Bedingungen

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Die Fahrt, die Lucid in einem Video zusammenfasste, führte vom Lucid-Hauptquartier im Silicon Valley über den Pacific Coast Highway nach Los Angeles zum dortigen Santa Monica Pier. Tags darauf fuhren die Lucid-Ingenieure das Fahrzeug wieder zurück. Damit schaffte der Air-Prototyp in jeder Richtung eine Reichweite von 400 Meilen, mithin rund 644 Kilometer, mit jeweils einer Ladung.

So konnte der Lucid Air bestätigen, was Lucid-Chef Peter Rawlinson im Interview mit Electrek bereits angekündigt hatte. Der Air solle eine echte Reichweite von 400 Meilen haben, nicht bloß eine maximale Papierreichweite in dieser Größenordnung.

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Mehr als 900 Volt, aber vergleichsweise kompakte Batterie

Dabei macht Lucid offenbar einiges anders als der Wettbewerb. Rawlinson verspricht ein System mit „mehr als 900 Volt“. Tesla liegt bei 400 und Porsche bei 800 Volt. Dabei soll der Akku laut Lucid „nicht riesig“ sein, sondern lediglich besonders effizient eingesetzt werden. Technische Daten zum Energieinhalt gibt es bislang nicht.

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Eine Beschleunigung von „unter 2,5 Sekunden“ um von 0 auf 100 Stundenkilometer zu kommen, sowie eine Spitzengeschwindigkeit von rund 320 Kilometer pro Stunde versprechen eine überaus wettbewerbsfähige Performance.

Lucid Air. (Foto: Lucid Motors)

Coronakrise sorgt für Verschiebung der offiziellen Vorstellung

Die aktualisierte Planung, wonach die offizielle Vorstellung des Air für den April 2020 und der Produktionsstart für Ende 2020 anstand, hat das Unternehmen wegen der Coronapandemie aufgehoben. Ein neuer Zeitplan steht noch aus, wobei die Verschiebung des Produktionsstarts im Lucid-Werk in Arizona nicht offiziell bestätigt ist. Je nach Dauer der Coronakrise könnte es also durchaus zu einer Rückkehr zur ursprünglichen Produktionsplanung kommen.

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Laut Rawlinson ist die Lage des Unternehmens jedenfalls gut. Die Lieferkette sei „weiterhin absolut motiviert und bereit“, die Finanzlage des Unternehmens sei solide und der Produktionsbeginn finanziert. Auch das Werk in Arizona habe man noch vor Ausbruch der Krise mit allen wesentlichen Maschinen und Werkzeugen für den Produktionsstart ausstatten können, so Rawlinson gegenüber Bizjournals.

Lucid siedelt sich preislich im Premium-Segment an

Preislich liegt der Lucid Air im Premium-Segment. Die zum Start einzige Modellvariante, die Dream-Edition des Lucid Air, soll bei 100.000 US-Dollar und damit sogar oberhalb des Model S in der Performance-Edition liegen.

Rawlinson sieht sein Unternehmen allerdings auch eher im Wettbewerb mit deutschen Marken wie Mercedes-Benz, Audi und BMW, wie er wiederum Bizjournals verriet.

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Die Tesla-Connection

Lucid Motors wurde im Jahr 2007 gegründet. Lucid-Manager Peter Rawlinson hatte zuvor bei Tesla gearbeitet. Tesla war damals allerdings auch erst drei Jahre alt.

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Kommentare (1)

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Dieter Petereit

Sagen wir so. Die Sinn-Latte hat der Kommentar so tief gelegt. Da kommt sogar der Lucid drüber.

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