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Tesla schmeißt 9 Prozent der Mitarbeiter raus

Elon Musk macht beim Tesla-Umbau jetzt ernst. (Foto: dpa)

Tesla macht bei der angekündigten Restrukturierung ernst. In einem Schreiben an die Mitarbeiter erklärte Elon Musk, dass rund neun Prozent der Belegschaft des Elektroautobauers gehen müssten.

Mitte Mai hatte Tesla-Chef Elon Musk wegen der Probleme bei der Herstellung des Model 3 eine „gründliche Neuorganisation“ des Elektroautobauers angekündigt. Betroffen sein sollten die Managementstrukturen und Bereiche, die nicht lebenswichtig für den Erfolg von Tesla seien. Jetzt macht Tesla bei dem Umbau ernst. In einem via Twitter veröffentlichten, ursprünglich internen Schreiben an die Mitarbeiter ließ Musk wissen, dass neun Prozent der Belegschaft gehen müssten.

Tesla streicht Stellen, aber laut Musk keine Auswirkungen auf Model-3-Produktion

Diese Kürzungen beträfen aber nicht die Produktion, betonte Musk. Die Restrukturierung werde also keine Auswirkungen auf das Erreichen der Ziele bei der Model-3-Herstellung in den kommenden Monaten haben, so der Tesla-Chef. Als Grund für die Entlassungen gab Musk an, dass Tesla die Kosten reduzieren müsse, um irgendwann einmal profitabel zu werden.

Allerdings seien Gewinne nicht die Hauptmotivation, die das Unternehmen antreibe – das sehe man allein daran, dass in den 15 Jahren des Bestehens noch nie schwarze Zahlen geschrieben wurden. Die Tesla-Mission, das Thema erneuerbare Energien voranzubringen, könne aber verfehlt werden, wenn das Unternehmen nie nachhaltige Gewinne erziele, so Musk in dem Schreiben. Musk sprach in diesem Zusammenhang von berechtigter und fairer Kritik an Teslas bisheriger Entwicklung.

In den vergangenen Jahren sei Tesla sehr schnell gewachsen. Das habe dazu geführt, dass einige Positionen doppelt besetzt worden seien. Außerdem seien einige Stellen, deren Besetzung in der Vergangenheit Sinn ergeben hätte, heute nicht mehr nötig. Insgesamt könnten von den Stellenstreichungen mehr als 3.000 Mitarbeiter betroffen sein. Die Betroffenen würden im Laufe dieser Woche benachrichtigt. Musk dankte ihnen für ihren Einsatz.

An der Börse jedenfalls wurde die konkrete Ankündigung Musks, Stellen abzubauen und Kosten zu sparen, begeistert aufgenommen. Der Kurs der Tesla-Aktie sprang am Dienstagabend um sechs Prozent nach oben.

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3 Reaktionen
Arit

Ja richtig, die Sprache ändert sich, vor allem durch ihre Verwendung. Daher denke ich schon, dass man sich, insbesondere wenn man für ein größeres Publikum schreibt, mit ihr auch ein wenig Mühe geben kann.
Aus deiner Antwort ergeben sich indes gleich mehrere Fragen.

Gehöre ich (40 Jahre, Web-Entwickler) nicht mehr zur Zielgruppe?
Dürfen wir eine sorgfältigere Sprache erwarten, wenn der Content kostenpflichtig ist?
Warum sollte eine Text nicht nur völlig in Ordnung, sondern zusätzlich auch noch absolut save sein?

Antworten
Arit

Ihre solltet an eurer Ausdrucksweise arbeiten.
Was spricht dagegen, wenn schon nicht 'hinauswerfen', so doch wenigsten 'rauswerfen', 'feuern' oder präsziser 'entlassen' zu benutzen.
Auch in anderen Artikeln fallen häufiger grammatische und stylistische Lässigkeiten ebenso auf , wie die zuweilen nahe an 'Clickbaiting" grenzenden Überschriften, was die Lektüre der t3n-Artikel zuweilen zu einem Ärgernis werden lässt.

Antworten
Peter

Moin Arit,
auch die Sprache verändert sich, wie so alles auf der Welt. In meinen Augen (32 Jahre alt, Copywriter) ist der Text völlig in Ordnung, an die Zielgruppe ausgerichtet und für kostenlosen Content absolut save.

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