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Model S gehackt: Entwicklerin installiert Linux auf ihrem Tesla

(Foto: Tesla)

Eine Entwicklerin hat es geschafft, Gentoo-Linux auf dem Touchscreen ihres Model S zum Laufen zu bringen. Auf ihrem Blog erklärt sie, wie sie dabei vorgegangen ist.

Tesla gehackt: Gentoo-Linux auf dem Touchscreen des Model S. (Foto: su-tesla.space)
Tesla gehackt: Gentoo-Linux auf dem Touchscreen des Model S. (Foto: su-tesla.space)

Gentoo-Linux im Model S: Entwicklerin hackt ihren Tesla

Das Model S von Tesla verfügt über einen 17 Zoll großen Touchscreen, auf dem verschiedene Apps laufen. Das war einer Entwicklerin, die auf Twitter unter dem Namen „Hemera“ auftritt, aber offensichtlich zu wenig. Also hat sie sich kurzerhand daran gemacht, Root-Zugriff auf dem darunterliegenden Linux-System zu bekommen. Nach zwei Monaten Arbeit hat sie das auch geschafft.

Daraufhin hat „Hemera“ begonnen, die Linux-Distribution Gentoo in einer Chroot-Umgebung auf dem Touchscreen der Elektrolimousine zum Laufen zu bringen. Nach eigenen Angaben haben die notwendigen Anpassungen und das Kompilieren sie mindestens fünf Tage gekostet. Wie ihr in dem eingebundenen Video sehen könnt, hat es allerdings geklappt und sie kann jetzt sogar Mediendateien mit dem quelloffenen SMPlayer direkt in ihrem Auto abspielen. Als Desktop-Oberfläche setzt sie XFCE ein.

Linux im Model S: Entwicklerin erklärt ihren Tesla-Hack

Noch läuft Gentoo-Linux nicht wirklich optimal auf dem Tesla. Probleme bereiten „Hemera“ nach eigenen Angaben vor allem die fehlenden Treiber. Wer sich dafür interessiert, findet in diesem Blog-Beitrag eine Erklärung dazu, wie sie sich Root-Zugriff auf dem Model S verschaffen konnte. In einem weiteren Artikel beschreibt sie kurz, wie sie Gentoo zum Laufen gebracht hat. Technische Details fehlen allerdings noch, die will „Hemera“ in einem späteren Artikel nachliefern.

Die meisten Tesla-Besitzer dürften wohl nicht ganz so abenteuerlustig sein und an der Software eines Wagens herumspielen, für den sie mehr als 80.000 Euro gezahlt haben. Trotzdem ist die Neugierde von „Hemera“ natürlich inspirierend – und wir dürfen gespannt sein, was sie noch aus ihrem Tesla rausholen wird.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Darum solltest auch du dir das Tesla Model 3 reservieren“.

via twitter.com

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2 Reaktionen
Michael

Seid vorsichtig mit so Spielereien. Bei uns wäre damit eigentlich die Zulassung des KFZ erloschen.

che

Dass sie Gentoo verwendet macht Sinn, denn Gentoo wird aus den Sourcen auf der jeweiligen Hardwareplatform übersetzt und ist somit die anpassungsfähigste Linux Distribution. Ich selbst habe Gentoo schon auf X86, Mips und Alpha installiert.

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