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Mobilität

Tesla S: So sehen Dashboard und Bordcomputer des Autos der Zukunft aus

Apple zeigt sich offenbar beeindruckt vom Design und Erfolg der Tesla-Marke: Für sein eigenes Auto versucht Apple zahlreiche Tesla-Mitarbeiter abzuwerben. (Foto: Tesla)

Die vollelektrische Limousine Tesla S ist nicht nur unter der Haube interessant, sondern kommt zudem mit einem 17-Zoll-Touchscreen in der Mittelkonsole und einem digitalen Armaturenbrett daher.

Im Gegensatz zu Deutschland ist ein Auto wie der Tesla S hier in San Francisco schon regelmäßig auf den Straßen zu sehen. So mancher hält ihn auf den ersten Blick für einen Italiener und tatsächlich hat seine Karosserie viel von einem Maserati. Aber der Tesla S ist ein Amerikaner – in diesem Land entworfen, entwickelt und gebaut. Sicher ist das als Amerikaner auch ein Grund, sich einen Tesla anzuschaffen. Dazu gesellt sich das schmückende Image des umweltschonenden Fahrens in einem Land der breiten Straßen und spritschluckenden Autokolosse.

Aber nicht nur der Antrieb soll fortschrittlich sein und Zukunft ausstrahlen, auch das Interieur. Deshalb wagten die Tesla-Ingenieure einen radikalen Schritt und bauten nicht nur ein digitales Armaturenbrett ein, sondern platzierten außerdem ein 17 Zoll messendes Touch-Display hochkant in der Mittelkonsole. Und in der neuesten Version haben die Macher das Design gegenüber dem Prototypen noch einmal komplett überarbeitet. Die Bildergalerie unten gibt einen Eindruck von dieser Kommandozentrale.

Im Tesla S steuert man alle Funktionen über einen Touchscreen, der die Mittelkonsole praktisch vollständig ausfüllt. (Quelle: Tesla Motors)
Im Tesla S steuert man alle Funktionen über einen Touchscreen, der die Mittelkonsole praktisch vollständig ausfüllt. (Quelle: Tesla Motors)

Die Typographie-Spezialisten von fontsinuse.com zeigen sich von der gesamten Optik begeistert. Ja, eigentlich sei er auch eher ein Fan „großer Knöpfe“ im Auto, schreibt Stephen Coles in seinem Artikel über den Tesla S. Und vielleicht seien physisch vorhandene Bedienelemente eigentlich die bessere Wahl. Aber von allen Gegenentwürfen sei dies hier bislang der gelungenste. Die Kontrollen auf dem Bildschirm seien bis ins Detail durchdacht und bezögen Inspiration von den besten iPad-Apps.

Und eine Seite wie fontsinuse.com schaut sich natürlich auch die Schriftwahl an: Gotham ist nun dort zu finden, wo vorher die Arial Italic zum Einsatz kam. Eine gute Wahl sei das, schreibt Stephen Coles, denn diese Schrift sei in vielen Größen und Schnitten gut lesbar. Und nicht zuletzt komme auch sie aus den USA.

Nur einen Punkt hat der Schriftenspezialist am Tesla S zu bemängeln: Ihr Logo solle die Firma doch bitte einmal überarbeiten lassen. Na, wenn das alles ist...

Apple zeigt sich offenbar beeindruckt vom Design und Erfolg der Tesla-Marke: Für sein eigenes Auto versucht Apple zahlreiche Tesla-Mitarbeiter abzuwerben. (Foto: Tesla)

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5 Reaktionen
Gunter Dubrau

Zwei Sachen sind mir an den (wirklich schönen) Bildern aufgefallen

1. Das abgeknickte Handgelenk bei der Bedienung wird unweigerlich zu Fehlbedienungen führen, besonders bei solchen kleinen Spin-Schaltern.

2. Komplett verloren geht der haptische und räumliche Bezug im Auto. Elemente, die ich als Fahrer bisher einfach und auf dem natürlichen Weg erreichen kann, sollten auch in Zukunft nicht nur zentral per Screen bedienbar sein. Z.B. die Lichtdurchlässigkeit des Dachfensters sollte direkt am Dachfenster einstellbar sein. Da gibt es bestimmt noch mehr Beispiele...

Lbnl. erschlagen die Bilder mit Funktionalität. Hier wird gezeigt, was alles geht, typisches Präsentationsszenario und damit etwas weit weg vom Anwendungsszenario. Ob das im realen Leben dann wirklich alles gebraucht wird, ist somit rein spekulativ.

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Kreisel

Ich weiß nicht, ob ihr darüber schon berichtet habt, aber Tesla will mit Google im Bereich Fahrautomation kooperieren! :D
http://www.bloomberg.com/news/2013-05-07/tesla-ceo-talking-with-google-about-autopilot-systems.html
Also vielleicht gibt's in der nächsten Tesla-Generation schon autonome Autos :)
Google spricht von den nächsten 5 Jahren als Einführungszeitraum. BMW dagegen von 2020-2025. Ich denke das wird für Tesla auf jedenfall zum ultimativen Durchbruch führen! Schließlich haben Taxiunternehmen, Limousinenservices, Autovermietung etc. (Wo ist dann eigentlich noch der Unterschied? Sind ja dann alle Limousinenservices :D) ein starkes Interesse dem Kunden und vor allem Geschäftskunden möglichst viel zu bieten.
Auf jedenfall sieht man hier schön wie disruptiv neue Technologien sein können, und vor allem wie schnell sich soetwas durchsetzt/durchsetzen wird. :)

PS: Parteien die für bedingungsloses Grundeinkommen/negative Einkommenssteuern eintreten, werden in den nächsten 10 Jahren starke Gewinne verzeichnen ;)

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Ralf Geschke

Ich find's sehr genial - es wird Zeit, dass diese veralteten Bedienkonzepte der etablierten Autohersteller endlich einmal frischen Gegenwind bekommen. Allein das Cockpit wäre genug Grund, den Wagen zu kaufen. Wenn jetzt noch die "Rundinstrumente" aus dem Armaturenbrett-Display verschwinden würden, könnte es auch richtig aufgeräumt werden. Die Software müsste sich ja updaten lassen... :-)

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Olaf Barheine

Gibt's das auch 'ne Nummer kleiner? Wäre das riesige Display in der Mitte nur halb so groß, würde das meiner Meinung bei guter Darstellung und Menüführung auch vollkommen ausreichen und würde nicht so plump aussehen.

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manuel

"Autos der Zukunft"? Das Auto ist doch keine Zukunft mehr, es ist bereits Realität!

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