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Tesla, VW, BMW im Vergleich: So viel Akkukapazität verlieren E-Autos wirklich

Ist das Altern des Akkus ein gravierendes Problem bei E‑Autos? Eine Analyse zeigt jetzt, wie viel Kapazität die meisten E-Autos nach drei Jahren verloren haben. Dabei wird klar, dass die Sorgen von potenziellen Käufer:innen oft unbegründet sind.

2 Min.
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Wie viel Ladung können E-Auto-Akkus nach drei Jahren noch aufnehmen? (Bild: Shutterstock/Southworks)

Wer sich für ein E-Auto interessiert, wird bei der Suche sicherlich mit einigen potenziellen Problemen konfrontiert. Kritiker:innen der elektrischen Fahrzeuge berichten immer wieder von brennenden Akkus in E-Autos, von einer niedrigen Reichweite im Winter oder vom Alterungsprozess der Energiespeicher, der über Jahre hinweg immer gravierender ausfallen soll. Dass auch letztere Sorgen weitestgehend unbegründet sind, zeigt jetzt eine Übersicht von Recurrent.

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So viel Akkukapazität verlieren E-Autos von Mercedes-Benz, VW und Co.

Für die Analyse haben die Verantwortlichen Telemetriedaten von echten E-Autos herangezogen. Dazu zählen etwa Daten über die Ladevorgänge der Fahrzeuge. Durch Algorithmen konnte Recurrent errechnen, wie sich die Akkukapazität in E-Autos der bekanntesten Hersteller nach drei Jahren verändert. Die Daten zeigen zunächst, dass Fahrzeuge von Herstellern wie Cadillac, Hyundai, Mercedes-Benz, Mini und Rivian auch nach drei Jahren eine hundertprozentige Akkukapazität zeigen.

Wie Recurrent betont, ist das auf den ersten Blick verwirrend. Denn auch diese Energiespeicher sind im Laufe der drei Jahre gealtert und haben dadurch zwangsläufig Kapazität verloren. Allerdings haben die Hersteller im Laufe der Zeit per Software-Update Anpassungen an der Effizienz der Akkus vorgenommen, um etwa die Rekuperation zu verbessern. Zudem wurde durch die Updates zuvor gesperrte Akkukapazität freigegeben. Somit werden nach Jahren noch neue Bereiche des Energiespeichers genutzt, die noch kaum Alterungserscheinungen aufweisen, um die ursprüngliche Leistung länger beizubehalten.

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Andere Hersteller, die solche Anpassungen nicht vornehmen, können aber auch gute Ergebnisse vorweisen. So fiel der Akku bei Audi etwa auf eine Kapazität von 96,8 Prozent, bei Tesla auf 96,3 Prozent und bei VW auf 93,9 Prozent. Zu den „schlechtesten“ Ergebnissen zählen BMW und Jaguar mit jeweils 90,8 Prozent verbliebener Kapazität nach drei Jahren Nutzung.

Dementsprechend ist ein Akkuaustausch selbst bei älteren E-Autos recht selten, wie die Daten zeigen. Bei Fahrzeugen, die zwischen 2011 und 2016 hergestellt wurden, liegt die Austauschrate bei 8,5 Prozent. Fahrzeuge, die zwischen 2017 und 2021 vom Fließband gerollt sind, benötigen in nur zwei Prozent der Fälle einen Akkuwechsel. Bei moderneren E-Autos, die ab 2022 gebaut wurden, sinkt der Wert auf 0,3 Prozent.

Vorurteile gegen E-Autos und was an ihnen dran ist

Elektroautos: 5 Vorurteile und was an ihnen dran ist Quelle: husjur02 / shutterstock
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