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Tesla will mehrere Milliarden in Gigafactorys und Service-Netzausbau stecken

Gigafactory. (Bild: Tesla)

Elektroautobauer Tesla will in den kommenden beiden Jahren mehrere Milliarden US-Dollar in den Ausbau seiner drei Gigafactorys stecken. Auch das Service-Netz soll kräftig ausgebaut werden.

Im abgelaufenen dritten Quartal konnte Tesla endlich einmal wieder einen Gewinn melden – immerhin 312 Millionen Dollar. Daher kommt es jetzt wenig überraschend, dass der kalifornische Elektroautobauer wieder Geld in die Hand nimmt, um weiter auszubauen. Jeweils zwischen 2,5 und drei Milliarden Dollar sollen in den Jahren 2019 und 2020 in die drei Gigafactorys fließen, wie der Branchendienst Electrive berichtet.

Tesla: Gigafactory in Schanghai soll ab 2020 liefern

Einen Großteil dieses Geldes wird Elon Musks Firma dabei in den Bau der Gigafactory 3 stecken. Vor wenigen Wochen erst hatte Tesla den Kauf eines 860.000 Quadratmeter großen Grundstücks in Schanghai besiegelt. Geplant ist, dass die ersten Teslas dort 2020 vom Band rollen, später sollen in dem Werk jährlich 500.000 Elektroautos gefertigt werden können.

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Auch in Teslas Gigafactory 1 in Nevada soll die Produktionskapazität weiter erhöht werden. Die dafür erforderlichen Investitionen sollen aber vergleichsweise gering sein – und Tesla kann Electrive zufolge auf die Unterstützung des Partners Panasonic hoffen. Eine Investition in die Batteriefabrik in Höhe von 1,6 Milliarden Dollar hatte Panasonic im dritten Quartal einen Gewinnrückgang beschert. Dennoch wolle der japanische Konzern weitere Investitionen prüfen.

Per Twitter ließ Tesla-Chef Musk zudem wissen, dass in den kommenden Monaten auch das Service-Netz ausgebaut werden soll. Musk habe sein Service-Team aufgefordert, entsprechende Stellen bis Ende 2019 in den bewohnten Gebieten in Nordamerika, Osteuropa, China und Japan aufzubauen. Zudem will Tesla nach Indien, Afrika und Südamerika expandieren. Ein Ausbau dieser Präsenz sei dann für 2020 geplant.

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