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Teslas neue Batteriezelle überlebt 40 Runden um die Erde

Teslas Erfolgsmodell, das Model 3. (Foto: Tesla)

Die neue Batteriezelle soll bis zu dreimal länger halten als die bisherigen Systeme. Sie ist vor allem für den Einsatz in Robo-Taxis gedacht.

Die Batterieforscher von Tesla haben Testergebnisse zu einer neuen Batteriezelle veröffentlicht. Sie soll eine Lebensdauer von 20 Jahren beziehungsweise 1,6 Millionen Kilometern haben – das Fahrzeug könnte also theoretisch 40 Mal um die Erde fahren, bis das Batteriesystem ausgetauscht werden müsste.

Demnach handelt es sich nach wie vor um eine Lithium-Ionen-Batterie. Den Unterschied sollen ein neuer Elektrolyt und eine neue NMC-Kathode, genannt „single crystal“, machen.

Ideal für Einsatz in Robo-Taxis

Die Zellen wurden unter verschiedenen Bedingungen getestet – auch bei Temperaturen von 40 Grad würde die Batteriezelle demnach 4.000 Ladezyklen überstehen. Mit dem entsprechenden Kühlsystem würde sie 6.000 Zyklen überdauern und damit auf die spektakuläre Gesamtreichweite von über 1,6 Millionen Kilometern kommen.

Aus Sicht der Forschenden wäre die neue Batteriezelle deshalb ideal für den Einsatz in Robo-Taxis. „In Zukunft werden Fahrzeuge den ganzen Tag lang fahren, eher wie konventionelle Taxis“, heißt es in dazu in dem Papier. Das ist nur mit leistungsstarken Batterien wirtschaftlich.

Dreimal längere Lebensdauer

Aktuell ist Tesla mit Reichweiten von bis zu 600 Kilometern bereits weit vorn bei Batterieystemen – herkömmliche Elektroautos kommen mit einer Akkuladung um die 400 Kilometer weit. Bei der Gesamtreichweite besteht bei der Batteriezelle allerdings noch Luft nach oben: Karosserie und Antrieb beim Tesla Model 3 auf 1,6 Millionen Kilometer ausgelegt, die Batteriesysteme allerdings nur auf 500.000 bis 800.000 Kilometer. Sie müssen aktuell also möglicherweise mehrfach getauscht werden. Die neue Batteriezelle könnte da mithalten. Sie hätte eine bis zu dreimal höhere Lebensdauer.

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