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Erfolgreicher Test: China bekommt eigene Bitcoin-Alternative

(Bild: Shutterstock)

Die Kryptowährung Bitcoin ist in China äußerst beliebt – sehr zum Unmut der chinesischen Regierung. Die geht mit Zwangsgebühren gegen den Handel vor und könnte bald eine Alternative launchen.

China kämpft gegen Bitcoin-Rausch

Die chinesische Regierung kämpft an mehreren Fronten gegen den Bitcoin-Rausch. Schon seit Jahren ist die weitgehend unregulierte Kryptowährung in China beliebt, allerdings weniger als Zahlungsmittel. Vielmehr gilt das Land als das Mekka der Bitcoin-Schürfer. Rund drei Viertel des Bitcoin-Minings soll in China geleistet werden. Zudem sind Bitcoin als Investitionsmöglichkeit beliebt. Zuletzt hat die chinesische Regierung Zwangsgebühren auf den Bitcoin-Handel eingeführt. Außerdem könnte China das erste Land der Welt mit einer eigenen Blockchain-basierten virtuellen Währung werden.

Bitcoin-Alternative: China will eine eigene Digitalwährung. (Bild: manaemedia / Shutterstock.com)

Erste Tests Mitte Dezember 2016 sollen erfolgreich abgeschlossen worden sein. Geplant ist eine zentralisierte und staatlich unterstützte digitale Währung, die parallel zu der physischen Währung existieren und von der landeseigenen Chinesischen Volksbank herausgegeben werden soll. Gerüchten zufolge soll die Digitalwährung mit einer Art nationaler ID versehen werden, ähnlich wie bei Bankkonten üblich. Fraglich ist, ob es einen privaten Schlüssel geben wird, mit dem der „Yuancoin“ von seinen Besitzern außerhalb der Bank transferiert werden könnte. Unklar ist ebenfalls, auf welchem Protokoll die neue digitale Währung basieren wird.

Chinas Bitcoin-Alternative: Alles andere als transparent

Mit der Idee einer transparenten und offen zugänglichen Währung, wie sie Bitcoin sein soll, hätte das chinesische Gegenstück also kaum noch etwas zu tun. Wie das Ganze aussehen könnte, zeigt das Projekt einer digitalen Währung, das in Ecuador im Jahr 2015 gestartet wurde. Bei dem nicht auf Blockchain basierenden Electronic Money System (EMS) dient die Zentralbank des Landes als Mittelsmann. Die Währung ist mit den Identitäten und Bankkonten der Besitzer verknüpft. Bitcoins sind in Ecuador verboten.

Das Vorgehen Chinas gegen die Digitalwährung hatte dem für einen neuen Aufschwung gesorgt, da in dessen Folge auch die Gebühren für herkömmliche Geldtransfers zwischen den beiden Ländern steigen sollen.

via bitcoinist.com

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