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1.000 Kieler testen Corona-Warn-Armband

Armbänder könnten Corona-Warn-App am Smartphone bald ergänzen. (Foto: Firn/Shutterstock)

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Ein Kritikpunkt an der Corona-Warn-App ist, dass Menschen ohne oder mit älteren Smartphones sie nicht nutzen können. Entsprechend spezifizierte Bluetooth-Armbänder könnten das ändern.

Die Corona-Warn-App soll helfen, Kontakte zu erkennen und mögliche Kontaktpersonen im Fall einer Infektion zu warnen. Das Problem: Die App lässt sich auf alten Smartphones nicht nutzen, ganz ohne ein Handy schon gar nicht. Das ist vor allem für ältere Menschen ein Problem – das jetzt gelöst werden könnte. Denn ein Projektteam aus Forschern und IT-Spezialisten hat ein Armband entwickelt, das ähnlich wie die App Infektionsketten mithilfe einer Bluetooth-Verbindung nachverfolgen können soll.

Tests für Corona-Warn-Armband starten noch 2020

Wie die Zeitung Die Welt berichtet, sollen noch in diesem Jahr bis zu 1.000 Menschen in Kiel über einen Zeitraum von drei Monaten diese Armbänder testen. Bei den Testpersonen soll es sich demnach vor allem um ältere Menschen in Senioreneinrichtungen handeln, auch der Einsatz in ambulanten Senioreneinrichtungen wird untersucht. Die Armbänder sind in den vergangenen Monaten an der Uni Kiel entwickelt worden. Das Bundesgesundheitsministerium unterstützt die entsprechende Pilotstudie.

Bei den Tests soll untersucht werden, inwiefern Armbänder und Corona-Warn-App interoperabel sind, wie das Gesundheitsministerium gegenüber der Welt erklärt. Geklärt werden muss also, ob ein Datenaustausch zwischen den beiden Oberflächen möglich ist. Ebenfalls im Mittelpunkt der Studie soll die Frage stehen, wie hoch die Akzeptanz der Nutzer in Bezug auf die Armbänder ist.

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Bluetooth SIG arbeitet an Wearable-Spezifikation

Aktuell arbeitet übrigens auch die Bluetooth Special Interest Group an einer Spezifikation, mit der auch Wearables Kontakt-ID austauschen können. Damit soll es – wie jetzt in Kiel geplant – für kleinere Kinder oder ältere Menschen ohne Smartphone möglich sein, in die Kontaktverfolgung per Smartphone-App eingebunden zu werden. Bei Kindern könnten die entsprechenden Daten vom Armband etwa regelmäßig mit dem Smartphone eines Elternteils synchronisiert werden. Ein Entwurf dieser Spezifikation soll in den kommenden Wochen veröffentlicht und dann getestet werden.

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Ein Kommentar
Joe Cocker
Joe Cocker

Wer will denn ernsthaft so etwas? Vermutlich machen einige Menschen alles für Profit, auch ihre eigenen Mitmenschen denunzieren, verraten, verkaufen oder ihnen Armbänder erfinden, die endlich die lückenlose Bevölkerungsüberwachung ermöglichen – Schöne NEUE NORMalität! OHNE MICH! Die Hysterie und Panikmache muss endlich aufhören, PCR-Tests sind NICHT geeignet Infektionen irgend einer Art zuverlässig nachzuweisen. Und positive Tests sind noch lange keine „Infektionen“, geschweige denn Erkrankte oder potentiell ansteckend oder gar schon so gut wie tot! Inzwischen begegnen sich Mitmenschen kaum noch normal, Angst, Spaltung und Entfremdung überall – WER WILL DAS NOCH MITTRAGEN? Die Mitläufer sind genauso zahlreich wie damals. Deswegen bin ich KEIN RECHTER! Weil ich genau diesen aufkeimenden Faschismus im Verhalten vieler Politiker und Mitmenschen eben ablehne. Gebt dem Humanismus eine Chance, Eurem Mitmenschen, der Nächstenliebe, und versinkt nicht in Misstrauen, Angst und Verrat ob dieser Versuchungen und diesem größten Hoax ever! Beendet dieses next level eines real gewordenen Stanford Prison Experiments!

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