Entwicklung & Design

Das ist die teuerste Schrift der Welt – würdet ihr sie kaufen?

Würdet ihr knappe 5.000 US-Dollar für Lexicon – die teuerste Schrift der Welt – hinlegen? Vermutlich nicht, aber das spielt auch gar keine Rolle, denn ihr seid gar nicht die Zielgruppe.

Die teuerste Schrift der Welt heißt Lexicon und stammt von dem niederländischen Typografie-Designer Bram de Does von The Enschedé Font Foundry (TEFF). Die Serifen-Schrift kostet im Gesamtpaket satte 4.996 US-Dollar. Die Schriftart ist schick designt, dennoch fragen sich nicht wenige Menschen, ob sie den Preis wirklich wert ist. Eindeutig lässt sich die Frage natürlich nicht beantworten, denn der Preis hängt nicht zwangsläufig nur mit dem Design zusammen.

Die teuerste Schrift der Welt kostet zu viel für dich? Das ist auch so gewollt!

Lexicon von Bram de Does ist die teuerste Schrift der Welt. (Screenshot: TEFF)

Lexicon von Bram de Does ist die teuerste Schrift der Welt. (Screenshot: TEFF)

Während Privatanwender wohl eher nicht so viel Geld für eine Schriftart hinlegen würden, spielt das Thema für große Unternehmen, die mehrere Millionen im Jahr für ein passgenaues Marketing hinlegen, natürlich kaum eine Rolle. Knappe 5.000 US-Dollar für einen Font, der das Markenimage perfekt aufgreift und übermittelt, sind kein großer Deal.

Die meisten Schriften werden heutzutage mit einem relativ geringen Preis herausgegeben, um sie zugänglicher für die Massen zu machen und um so wiederum mehr Umsatz zu generieren. Mit Lexicon hat TEFF jedoch den gegenteiligen Ansatz verfolgt. Der hohe Preis soll die Schriftart für anspruchsvolle Kunden attraktiver machen, die etwas Exklusives suchen, das nicht an allen Ecken zu finden ist.

Damit wir euch nicht nur mit unnützem Wissen, sondern auch mit etwas Nutzwertigem entlassen können, wollen wir euch hier noch mindestens 13 kostenlose Handschriften-Fonts und fünf kostenlose Font-Manager, mit denen ihr Schriften im Browser vergleichen könnt, präsentieren. Viel Spaß damit!

via www.typewolf.com

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3 Kommentare
Nate
Nate

Was für ein dummer, dummer, dummer Artikel.
Diese Schrift wurde nicht entworfen, um besonders exklusiv zu sein, sondern mit dem Ziel, robust und in winzigen Schriftgrößen lesbar zu sein. Und zwar vor 25 Jahren.

Sie kostet pro Schnitt über 200 Euro, ja. Aber um die 50 Euro gibt ein Designer locker flockig mal für Einzelschnitte aus. Die TheSans kostet pro Schnitt auch über 100 Euro und zu behaupten, diese sei exklusiv, wäre etwas lächerlich.

Wir reden bei professionellen Schriftarten von extrem aufwändigen und langwierigen Entstehungsprozessen, da sind 200 Euro für einen Schnitt zwar im sehr hohen Preissegment angesiedelt, aber eben nicht exklusiv. Custom Fonts für Unternehmen wiederum schlagen mit Zahlen zu Buche, die dem Autor vermutlich die Augen rausfallen lassen würden.

Antworten
Jürgen Schulze

Das kommt dabei heraus, wenn Amateure Artikel schreiben.
Da hat sich einer gedacht, ich guck mal, was die teuerste Schrift von font.com ist und ledere darüber in einem kleinen Artikel ab.

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belipe

Ich kann Nate nur auf ganzer Linie zustimmen.

Mal davon abgesehen sind die großen Familien bei der Dutch Type Library vermutlich noch teurer. Und wer sich die Thesis mit sämtlichen Schnitten aus der Schriftsippe zulegt ist auch locker 5000 Euro los.

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