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Textbombe: Link legt iPhones und Macs lahm

(Foto: Anna Hoychuk/Shutterstock)

In sozialen Netzwerken verbreitet sich derzeit ein Link, der iPhones, Macs und iPads zum Absturz bringen kann – eine sogenannte Textbombe. Den Link nicht zu klicken, hilft nicht.

Textbombe bringt iPhones zum Absturz

In den vergangenen Jahren gab es immer wieder einmal Bugs, über die Apples iOS-Geräte lahmgelegt werden konnten. Anfang 2017 ließ etwa eine Emoji-Zeichenkombination iPhones einfrieren. Im Herbst 2016 sorgte ein kurzes Video für einen Crash bei iPhone und iPad. Jetzt verbreitet sich eine neue sogenannte Textbombe über soziale Netzwerke wie Twitter. Dabei handelt es sich um einen Link, der Macs, iPhones, iPads und iPods zum Absturz bringt – teils ohne dass dieser überhaupt angeklickt werden müsste.

Auszug aus dem Code der Textbombe, die iPhones und Macs zum Absturz bringt. (Screenshot: Appleinsider.com)

Die Textbombe hat die Bezeichnung chaiOS bekommen und ist auf github.io hinterlegt, wie Heise Online berichtet. Offenbar sorgt ein Rendering-Problem für die besondere Wirksamkeit dieses Links, das bei zu langen Open-Graph-Seitentitel-Tags in Webkit auftritt, wie erste Analysen ergeben haben. Die Nachrichten-App, über die der Link am häufigsten verbreitet wird, versieht diesen automatisch mit einer Vorschau, es hilft also nicht, den Link nicht zu klicken. Auch beim Sender des Links kann dies zu einem Absturz der Nachrichten-App führen. Der Aufruf des Links in Safari, aber auch in Chrome kann ebenfalls für einen Crash sorgen, wie Appleinsider schreibt.

Link legt iPhones lahm: Nicht klicken hilft nicht

Betroffene haben nur eine Möglichkeit, sich des Links zu entledigen: Sie müssen die komplette Konversation löschen – und zwar, bevor die Link-Vorschau generiert wird. Dazu kann man zum Beispiel die Netzwerkverbindung ausschalten, rät Heise Online. Um sich vor dem Empfang des Links zu schützen, können Nutzer auch github.io in den Safari-Restriktionen unter iOS sperren oder auf dem Mac die Kindersicherung in „Benutzer & Gruppen“ verwenden, um die Seite zu blockieren.

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Apple iPhone X. (Foto: t3n.de)

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Apple dürfte das Problem schon bald über ein Update für iOS und macOS beheben. Möglich ist auch, dass der Konzern aus Cupertino die betroffene Website serverseitig sperrt und so eine Verbreitung des Links unterbindet. Apple hat sich zu dem Bug und dem möglichen künftigen Vorgehen bisher aber nicht geäußert.

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