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News

Nach Texture-Übernahme: Apple soll eigenen Abo-Dienst für News planen

Abo-Dienst für News bald am iPhone? (Bild: Arimag/Shutterstock.com)

Nach der Übernahme von Texture, dem Netflix für Magazine, vor wenigen Wochen soll Apple jetzt an einem eigenen Abo-Dienst für seine News-App arbeiten. Das Premium-Angebot soll 2019 starten.

Mitte März hatte Apple die Übernahme des digitalen Zeitschriften-Abo-Dienstes Texture bekanntgegeben. Der auch als „Netflix für Magazine“ bezeichnete Service bietet gegen eine monatliche Gebühr von zehn US-Dollar unbegrenzten Zugriff auf über 200 Magazine wie etwa National Geographic, Vogue, The New Yorker, Wired und The Rolling Stone. Jetzt soll Apple eine Integration in News und damit einen eigenen Abo-Dienst planen, wie Bloomberg unter Berufung auf Firmeninsider berichtet.

Nach dem Kauf von Texture will Apple angeblich einen Abo-Dienst für News. (Bild: Apple)

Mit Apple News bietet der iPhone-Konzern ein eigenes kuratiertes Angebot an Nachrichten von Online-Publishern – bisher allerdings nur in den USA. Dem Bericht zufolge soll 80 der 100 Texture-Mitarbeiter sowie die dahinterstehende Technologie in das aktuelle Apple-News-Team integriert werden. Mit einem Premium-Angebot innerhalb der News-App sei innerhalb des kommenden Jahres zu rechnen, heißt es von den Insidern. Einen Teil der Einnahmen aus dem Abo-Dienst wolle Apple dabei an die Publisher abgeben.

Damit könnte Apple News künftig ähnlich wie Apple Music funktionieren, dem bisher einzigen monatlichen Abo-Dienst von Apple. Der Streaming-Service bietet gegen eine monatlich Gebühr unbegrenzten Zugriff auf Musik und eine Auswahl an Musikvideos. Auch Apple Music war durch eine Übernahme ins Leben gerufen worden – nämlich den größten Konkurrenten des Marktführers Spotify entwickelt.

Kann Apple mit dem News-Abo den Erfolg von Music wiederholen?

Analysten zweifeln allerdings, dass der Erfolg von Apple Music mit einem Magazin-Abo-Dienst zu wiederholen sei. Apple müsste wahrscheinlich den Abo-Preis etwas reduzieren. Zudem hatte Apple sich mit Newsstand schon einmal vergeblich mit der Einführung eines digitalen Zeitungsdienstes versucht.

Das iPhone X in Bildern
Das iPhone X – Glas soweit das Auge reicht. (Bild: Apple)

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Der Abo-Dienst für News ist derweil nur eine mögliche Säule für die geplante Umsatzsteigerung in der Services-Sparte von Apple. Dort wurden im vergangenen Jahr schon 30 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Bis 2021 soll die Marke von 50 Milliarden Dollar geknackt werden.

Bislang verdient Apple neben dem Streaming-Dienst Music und iCloud-Abos vor allem über den Anteil am Verkauf von Apps, darunter auch Abo-Angebote von Dritten. Insgesamt soll Apple rund 240 Millionen zahlende Abonnenten haben, an deren Zahlungen der Konzern beteiligt ist. Künftig könnte Apple zudem mit einem eigenen Film- und Serien-Streaming-Dienst à la Netflix an den Start gehen.

Ebenfalls interessant: Analyst – Apples größtes Innovationsproblem ist die Software

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