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Things öffnet sich: To-do-App lässt sich jetzt aus anderen Apps befüllen

(Grafik: Cultured Code)

Die neue Version 3.4 von Things lässt sich jetzt per URL ansprechen. Damit können Nutzer die App jetzt auch automatisiert mit Tasks befüllen oder sie in andere Apps integrieren. 

Die Stuttgarter Softwareschmiede Cultured Code öffnet seine To-do-App Things jetzt auch für die Automatisierung und das Ausführen von Aktionen aus anderen Apps heraus. Mit den in Version 3.4 eingeführten Things-URLs lassen sich viele individuelle Szenarien umsetzen.

Things 3.4 ermöglicht den Zugriff auf Tasks, Projekte oder Fälligkeiten

Die neuen Links, die mit things:/// beginnen, können in jegliche denkbare andere App integriert werden. Damit lässt sich beispielsweise direkt auf Tasks, Projekte oder die heute zu erledigenden Aufgaben verlinken. Ein Link sähe beispielsweise so aus und funktioniert ab Version 3.4: things:///show?id=today . In den Apps für macOS und iOS haben die Macher auch jeweils eine Funktion zum Kopieren der respektiven URL eingebaut.

Es lassen sich per URL aber nicht nur Elemente anzeigen, es können auch neue Aufgaben erstellt werden. Dabei können nicht nur Titel oder Notizen angegeben werden, auch Fälligkeitsdaten oder Tags funktionieren. Da die Erstellung von Links dann relativ technisch wird, bietet Cultured Code auf einer Support-Seite einen Link-Builder an, über den Nutzer Links erstellen können, die sie dann beispielsweise für die Automatisierung mit Hilfe anderer Apps nutzen können.

Task-Erstellung automatisieren

iOS-Nutzer können diese Links nutzen, um sie in die Apps Launcher oder Launch-Center Pro einzubinden. Damit lassen sich dann im Notification-Center Aufgaben mit einer bestimmten Fälligkeit, in einem Projekt oder mit Tags erstellen. Den Anwendungsfällen sind da kaum Grenzen gesetzt.

Das Mindmapping-Tool Mindnote kann ganze Mindmaps als Projekte in Things exportieren. (Grafik: Cultured Code)
Das Mindmapping-Tool Mindnote kann ganze Mindmaps als Projekte in Things exportieren. (Grafik: Cultured Code)

Alternativ lassen sich auch in der inzwischen von Apple übernommenen App Workflow Abläufe abbilden, die einen Task in Things erstellen. Das funktioniert mit allen Apps, die in Workflow integriert sind. Über die Parse-Funktion für Daten lassen sich auch Fälligkeitsdaten in natürlicher Sprache angeben.

Erste Apps haben das neue URL-Schema auch schon in neuen Versionen integriert. Aus Mindnote lassen sich beispielsweise aus Mindmaps ganze Projekte mit Tasks erstellen. Auch die Notiz-App Drafts unterstützt Things ab Version 5.

Letzte Version brachte Mail-to-Things-Funktion

Schon im letzten Update hatte Cultured Code Things um eine Funktion erweitert, die das Befüllen von außerhalb der App ermöglicht. Über das eigene Things-Cloud-Konto lassen sich E-Mails an eine benutzerdefinierte Adresse schicken. Diese tauchen dann als Task in der App auf.

Genaue Einsatzzwecke beschreiben beispielsweise Federico Viticci auf Macstories und Matthew Cassinelli auf The Sweet Setup. Die neue Version steht ab sofort als kostenloses Update für bestehende Nutzer im Mac- und iOS-App-Store zum Download bereit.

Passend dazu: Things 3 ist da – Deutsches To-do-Tool von Grund auf neu entwickelt

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