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Thinkpad P1: Lenovos X1 Carbon als mobile Workstation mit bis zu 64 GB RAM

Dank der potenten Prozessoren kann das Lenovo Thinkpad P72 auch lokal KI-Berechnungen durchführen. (Foto: Lenovo)

Noch vor der IFA in Berlin präsentiert Lenovo zwei neue Workstation-Notebooks mit stattlicher Ausstattung: Das Lenovo Thinkpad P1 und das P72 lassen sich mit bis zu 128 Gigabyte RAM und sechs Terabyte SSD-Speicher ausrüsten.

Nach der Vorstellung des Thinkpad X1 Carbon (Test) Anfang des Jahres erweitert Lenovo im Zuge der Messe Generations Siggraph 2018 seine Thinkpad-Serie: Die neuen Modelle P1 und P72 sollen reichlich Rechenpower für unterwegs liefern. Das Thinkpad P1 ist Lenovo zufolge „die bisher dünnste und leichteste mobile Workstation“ des Unternehmens.

Lenovo Thinkpad P72: Bis zu 128 Gigabyte RAM und Xeon-Prozessoren

Lenovos Thinkpad P72 besitzt ein 17,3-Zoll-Display, das in zwei Optionen angeboten wird: Es kann mit 4K-UHD-IPS-Display mit einer Helligkeit von 400 Nits, 100 Prozent Adobe Color Gamut und 10-Bit Farbtiefe erstanden werden. Alternativ gibt es eine Modellversion mit einem matten FHD-IPS-Display mit 300 Nits, die womöglich eine längere Akkulaufzeit als das 4K-Modell liefern dürfte.

Lenovo Thinkpad P72. (Foto: Lenovo)
Lenovo Thinkpad P72. (Foto: Lenovo)

Unter der Haube des 41,6 x 28,1 x 2,59 Zentimeter großen und mindestens 3,4 Kilogramm schweren Geräts stecken je nach Konfiguration entweder Intels Xeon- oder Core-Prozessoren der achten Generation. Als GPU kann das P72-System auf Wunsch mit Nvidias Quadro P5200 aufrüsten, mit dem der Rechner VR-ready wird. Hinsichtlich des Speichers könnt ihr die mobile Workstation mit bis zu 128 Gigabyte Hauptspeicher und bis zu sechs Terabyte SSD-Speicher aufstocken.

In Sachen Ports ist kein Dongle vonnöten: Das Thinkpad P72 besitzt zwei Thunderbolt-3-Ports mit USB-C, drei USB-Typ-A- (USB 3.1 Gen. 1) und einen HDMI-2.0-Anschluss sowie einen Gigabit-Ethernet- und einen Mini-Display-Port (v 1.4). Auch ein 4-in-1-SD-Card-Reader ist dabei. Das WLAN-Modul funkt mit 2x2 802.11 ac, Bluetooth 5 ist ebenso verbaut. Der Akku ist 99 Wattstunden groß. Zur biometrischen Authentifizierung bietet das Gerät einen Fingerabdruckleser und eine Infrarot-Kamera zur sicheren Anmeldung per Windows Hello.

Lenovo Thinkpad P72. (Foto: Lenovo)

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Das Thinkpad P72 wird laut Lenovo im Laufe des Septembers ab 2.399 Euro (plus Mehrwertsteuer) erhältlich sein.

Lenovo Thinkpad P1: Kompaktere mobile Workstation wiegt ab 1,7 kg

Lenovo Thinkpad P71. (Foto: Lenovo)
Schlanke, kompakte Workstation: Lenovo Thinkpad P1. (Foto: Lenovo)

Kompakter und leichter als Lenovos Thinkpad P72 ist das Thinkpad P1. Die mobile Workstation besitzt ein 15,6-Zoll-Display. Wie das Thinkpad P72 besteht die Wahl zwischen einem 4K-Touch-Bildschirm mit 400 Nits, 100 Prozent Adobe Color Gamut und 10-Bit Farbtiefe und einem Full-HD-IPS-Display mit 300 Nits. Ebenso stehen Xeon- und Core-Prozessoren zur Auswahl. Der Arbeitsspeicher kann auf bis zu 64 Gigabyte RAM aufgestockt werden, der interne Speicher auf bis zu vier Terabyte. Bei der GPU stehen mit Nvidas Quadro P2000 mit Max-Q-Technologie und Nvidias Quadro P1000 zwei Optionen zur Wahl.

Im 18,4 Millimeter flachen Gehäuse stecken zwei Thunderbolt-3-Ports, zwei USB Typ A-Anschlüsse (USB 3.1 Gen 1), ein HDMI- und eine Mini-Gigabit-Etnernet-Port Platz. Ebenso lassen sich Micro-SD-Karten per 4-in-1-Kartenleser auslesen. Wie beim P72 sind auch WLAN nach ac-Standard, Bluetooth 5 und ein Fingerabdruckleser sowie eine IR-Kamera integriert. Der Akku des 361,8 x 245,7 x 18,4 Millimeter großen Notebooks misst 80 Wattstunden.

Wahlweise mit 4K- und Full-HD-Display: Lenovo Thinkpad P1. (Foto: Lenovo)

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Beide Geräte lassen sich optional mit Windows 10 Pro für Workstations, Windows 10 Pro oder Ubuntu Linux (vorinstalliert) und Red Hat Linux (zertifiziert) ausstatten. Erste Varianten des Thinkpad P1 sollen im Laufe des Septembers ab EUR 2.165 Euro (zuzüglich Mehrwertsteuer) in den Handel kommen.

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2 Reaktionen
An Di

Kann bitte jemand dem Autor erklären, dass Arbeitsspeicher = Hauptspeicher ist? Das tut schon beim Lesen weh. Danke :) https://de.m.wikipedia.org/wiki/Arbeitsspeicher

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Andreas Floemer

Danke fürs Aufpassen. Habe da einfach gepennt. Sry.

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