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Die Katze im Sack? Tiger-King-Star Carole Baskin launcht Kryptowährung

Am 4. Mai ist der Sale vom „Big Cat Rescue Token“ – kurz CAT – angelaufen. (Foto: Arm001 / shutterstock)

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Carole Baskin, bekannt aus der Netflix-Serie Tiger King, hat eine Kryptowährung gelauncht. Die Erlöse sollen in Tierschutzprojekte fließen.

Der Kryptomarkt ist um einen Token reicher. Am 4. Mai ist der Sale vom „Big Cat Rescue Token“ – kurz CAT – angelaufen. Schirmherrin des Projekts ist Carole Baskin, die durch ihren nicht unumstrittenen Auftritt in der Netflix-Serie Tiger King Bekanntheit erlangte. Das mediale Interesse ist dem Projekt also schon mal sicher. Hat Dogecoin einen würdigen Meme-Coin-Nachfolger aus den Händen der berüchtigten Tierrechtsaktivistin gefunden?

CAT-Token: Alles, nur kein Investment

Big Cat Rescue ist eine von Baskin initiierte Non-Profit-Organisation, die sich dem Schutz von Raubkatzen verschrieben hat. So erklärt sich auch der vorrangige Nutzen von CAT: die Finanzierung von Tierschutzprojekten. Als Investment sei der Token nicht gedacht, erklärt Baskin in einem Blogpost: „CAT ist weder eine Währung noch eine Investition, sondern vielmehr eine purr-ency und der erste seiner Art, als Fan-Token für Unterstützer von Big Cat Rescue.“

Purr-ency ist eine Kombination aus „currency“ und „purr“, was sich wohl am ehesten mit „schnurrende Währung“ übersetzen lässt. Die Wortschöpfung lässt es bereits erahnen: Wer auf eine Dogecoin-Alternative spekuliert hat, dürfte sich mit dem CAT-Token wohl eher die Katze im Sack holen. Zumindest, wenn man sich auch Renditen von CAT verspricht. Für Tierliebhaber hat der Coin durchaus einen Anreiz. „Investoren“ erhalten eine Reihe von Boni, darunter eine Premium-Clubhouse-Mitgliedschaft, Rabatte, exklusiven Zugang zu neuen Waren – darunter auch NFT – „und vieles mehr“. Ob es dafür eine eigene Kryptowährung braucht, sei dahingestellt. In puncto Marketing hat das Projekt jedenfalls seine Hausaufgaben gemacht.

Social-Token statt Spendenbeutel

CAT lässt sich somit in die Kategorie „Social-Token“ einordnen. Unter der nicht ganz trennscharfen Bezeichnung fallen solche Kryptowährungen, die nicht etwa von Unternehmen, sondern in der Regel von mehr oder weniger berühmten Personen des öffentlichen Lebens ausgegeben werden und eine Art Boni-System etablieren. Käufer erhalten bestimmte Vorzugsrechte und exklusive Angebote.

Eine Plattform, die den Nährboden für allerlei Social-Token-Kuriositäten bildet, ist Rally, auf der auch CAT zum Verkauf steht. Krypto-Entrepreneurs und solche, die es werden wollen, können dort „Creator Coins“ erstellen. Besonders aktive Communitys werden über ein Reward-System mit Rally-Token (RLY) entlohnt. Auf indirektem Wege kann sich der CAT-Einstieg also doch noch „auszahlen“.

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Der Token-Sale läuft auch bereits gut an. Zu Redaktionsschluss sind über 134.000 CAT-Token im Umlauf, zu einem Stückpreis von rund 15 US-Dollar.

Autor des Artikels ist Moritz Draht.

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