News

Top-Gründer-Unis: NRW investiert 150 Millionen Euro in Hochschulen

Die RWTH Aachen gilt als eine der Top-Gründer-Unis in Deutschland. (Foto: dpa)

Wer schnappt sich den Titel der besten Gründer-Uni Deutschlands? Die RWTH Aachen hat gute Chancen. Das Land Nordrhein-Westfalen will 150 Millionen Euro in seine Hochschulen investieren.

Jungen Studenten und Studentinnen das Gründen beizubringen, ist zum Leitsatz an vielen Universitäten geworden. Tatsächlich gibt es inzwischen sogar einen inoffiziellen Wettkampf zwischen vielen Unis um den Titel der besten Gründer-Universität. Das Land Nordrhein-Westfalen will seine Hochschulen dahingehend jetzt mit einer kräftigen Finanzspritze unterstützen. Ausgewählte Universitäten sollen zu regionalen Gründerzentren ausgebaut werden. In den kommenden fünf Jahren stehen Fördermittel in Höhe von 150 Millionen Euro bereit.

150 Millionen: Fördergelder sollen Unis in NRW zu Gründerzentren machen

Angedacht ist, dass die neuen Startup-Schwerpunkte an den Hochschulen der RWTH Aachen, der Ruhr-Universität Bochum, der TU Dortmund und den Universitäten Münster und Paderborn entstehen. Erstere Universität gilt jetzt schon deutschlandweit als eine der besten Adressen für angehende Jungunternehmer. Im aktuellen Startup-Monitor landet die RWTH Aachen sogar auf Platz drei der besten Gründer-Unis in der Bundesrepublik. Sie hilft Absolventen dabei, innovative und wachstumsstarke Ausgründungen zu realisieren.

Während sich ausgegründete Startups in der Gründerhochburg Berlin vor allem auf verbrauchernahe Geschäftsmodelle konzentrieren, sind die der Rhein-Ruhr-Hochschulen zumeist technisch ausgerichtet. Sie suchen vor allem den Kontakt zur Industrie. Dem Startup-Monitor zufolge hat Nordrhein-Westfalen gegenüber der Hauptstadt zuletzt jedoch deutlich aufgeholt. Nichtsdestotrotz zieht Berlin immer noch sehr viel mehr Wagniskapital an, was für die Hauptstadt spricht. Die Gründer-Uni Nummer eins liegt jedoch ganz woanders.

Top-10 der deutschen Gründer-Unis
Platz zehn: WHU Otto Beisheim School of Management. Laut Startup-Monitor 2018 haben 1,3 Prozent der 3.700 befragten Gründer ihren Abschluss dort gemacht. (Foto: dpa)

1 von 10

Die Technische Universität München führt regelmäßig alle relevanten Rankings an. So geschehen 2011 im Schmude-Ranking, 2016 im Gründungsradar des Stifterverbandes und erneut im Startup-Monitor 2018. Die TU München schaffe gute Bedingungen für Gründer, heißt es einhellig. Möglich wurde das unter anderem durch eine umfangreiche Gründerberatung. Mit dem An-Institut „Unternehmertum“ haben die Bayern im Jahr 2002 zudem eines der größten universitären Zentren für Innovation und Gründung aufgebaut.

Lies auch: Das sind die besten Gründer-Universitäten in Deutschland

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung