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Marketing

Twitter-Nutzer aufgepasst: Mit Topsy findest du jeden Tweet – egal wie alt

Twitter ist großartig, wenn es um Echtzeit-Nachrichten geht – ineffizient jedoch, wenn es um die Suche nach alten Tweets geht. Topsy bietet jetzt ein mächtiges Tool, dass die Twitter-Historie durchsuchbar macht.

Topsy indexiert mehr Objekte als Microsofts Bing

Wer Twitter nutzt, der weiß um die Schnelllebigkeit des Microblogs. Tweets rauschen nur so durch die Timeline. Wer eine 140-Zeichen-Nachricht aus der letzten Woche hervorkramen will, hat gut zu tun. Aktuell rasen täglich an die 450 Millionen Tweets durch die Nachrichtenstränge der Nutzer und die Suche nach älteren Twittermeldungen gestaltet sich bisher als wenig effizient. Ich schreibe „bisher“, weil Topsy gestern ein Tool veröffentlicht hat, dass nach eigenen Angaben alle bisherigen Tweets indiziert und Twitter somit durchsuchbar macht – nicht zuletzt, um Unternehmen zu helfen, Trends im Twitterversum sichtbarer zu machen.

Dashboard: Topsy macht alte Tweets, Links, Bilder und Videos zu Suchwörtern auffindbar. (Screenshot: Topsy)
Das Dashboard: Topsy macht alte Tweets, Links, Bilder und Videos zu Suchwörtern auffindbar. (Screenshot: Topsy)

Der erste Tweet, der auf Twitter abgesetzt wurde, stammt aus dem Jahr 2006 und wurde von dem Co-Gründer Jack Dorsey abgesetzt. Er schrieb damals: „just setting up my twttr.“ Alles, was seitdem online ging, ist dank Topsy jetzt durchsuchbar – laut Angaben der Verantwortlichen an die 540 Milliarden Tweets und mehr. Spannend auch der Vergleich, den Jamie De Guerre, SVP für Produkte & Marketing, angestellt hat: „Tatsächlich hat Topsy aktuell mehr Objekte im Index als Microsoft Bing“.

Das Tool ist trotz der Fülle denkbar einfach zu bedienen. Auf Topsy.com, bekommt man die Suchmaske direkt und ohne Umschweife angezeigt. Ähnlich wie bei der Google-Websuche kann man in das Suchfeld sein Stichwort eingeben und sich anhand einer Kategorien wie „Everything“, „Links“, „Tweets“, „Photos“, „Videos“ und „Influencer“ die Ergebnisse vorfiltern lassen. Zudem ist es möglich, die Daten für verschiedene Zeiträume durchsuchen zu lassen – von „Past 1 Hour“ bis „All time“ sowie „Specific Range“ – vorgesehen sind zudem mehrere Sprachen. Bis auf die Kategorie „Influencer“ und einige weitere Angebote wie „Social Analytics“ oder „Social Trends“ kann man das Tool kostenfrei ausprobieren. Zudem kann man einen Test-Account für das „Pro“-Angebot anfordern. Für den vollen und unbegrenzten Funktionsumfang muss man allerdings zahlen – der Preis für den Dienst, wird nicht angegeben. Aus einer gut-informierten Quelle, die uns nahe steht, heißt es allerdings: 1.500 USD pro Monat. Das ist mal eine Hausnummer!

via mashable.com

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