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Toyota investiert 500 Millionen US-Dollar in Uber

Ein selbstfahrendes Auto von Uber. (Foto: dpa)

Toyota arbeitet bei der Entwicklung von autonom fahrenden Autos künftig enger mit Uber zusammen. Der japanische Konzern investiert 500 Millionen US-Dollar in den skandalgeschüttelten Taxidienst.

Toyota und Uber wollen künftig im Bereich autonomes Fahren noch enger zusammenarbeiten und haben einen entsprechenden Deal vereinbart. In dessen Rahmen steigt Toyota mit 500 Millionen Dollar ein, wie das Wall Street Journal berichtet. Das Investment bewerte Uber mit rund 72 Milliarden Dollar, heißt es von Firmeninsidern. Damit dürfte sich Uber nach dem Bewertungsrückgang im Zuge des Softbank-Einstiegs Ende 2017 wieder zum wertvollsten Startup der Welt aufgeschwungen haben.

Toyota: Zugriff auf großes Mobilitätsnetzwerk von Uber

Die Vereinbarung zwischen Toyota und Uber hat für beide Seiten nicht zu unterschätzende Vorteile. Toyota könnte mit der Uber-Technologie seine eigene Entwicklung von autonomen Fahrzeugen aufpolieren, schreibt das Handelsblatt. Gartner-Analyst Mike Ramsey zufolge verschafft sich der japanische Konzern damit Zugriff auf das größte Mobilitätsnetzwerk in den eigenen Hauptmärkten.

Uber wiederum kann mit Toyota nach den Skandalen der vergangenen Monate und dem tödlichen Unfall mit einem selbstfahrenden Auto einen seriösen Partner vorweisen. Zudem ist Toyota schon jetzt der größte Lieferant von Uber-Autos. Und: Uber kann die hohen Verluste bei der Entwicklung des autonomen Fahrens, die bis zu 200 Millionen Dollar pro Quartal betragen sollen, jetzt zum Teil auf einen Partner abwälzen, wie es im Handelsblatt heißt. Neben Toyota arbeitet Uber auch mit Volvo und Daimler zusammen.

Autonomes Fahren: Pilotprojekte von Toyota und Uber ab 2021

Die gemeinsamen Pilotprojekte für das autonome Fahren mit Toyota sollen 2021 beginnen. Im Rahmen des Deals soll Toyota Minivans des Typs Sienna bauen, die mit der Technologie für autonomes Fahren von Uber und Toyota selbst ausgerüstet werden. Die beiden unterschiedlichen Technologien sollen, so der Plan, die Fahrzeugumgebung unabhängig voneinander beobachten und so die Sicherheit erhöhen.

VW: Der Elektro-Bulli I.D. Buzz
VW I.D. Buzz. (Bild:Volkswagen)

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Allerdings sehen einige Beobachter wie Pitchbook-Analyst Asad Hussain die Uber-Technologie weit hinter der von Waymo oder jenen von General Motors und Daimler. Auch Toyota steht massiv unter Druck, da die Konkurrenz wie Nissan, Ford, Fiat Chrysler oder General Motors sich ebenfalls erfolgreich auf dem Markt für autonomes Fahren zu positionieren suchen.

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