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Der geschasste Uber-Gründer will sich als Investor neu erfinden

(Foto: dpa)

Der ehemalige Uber-CEO Travis Kalanick will sich Zukunft in der Investmentbranche betätigen. Dazu hat der umstrittene Manager die Gründung eines Fonds angekündigt.

Nach einer ganzen Reihe von Skandalen musste Uber-Mitbegründer Travis Kalanick im Sommer 2017 den Chefposten räumen. Im Januar 2018 berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg dann, Kalanick habe sich von 29 Prozent seiner Uber-Anteile getrennt. Dafür soll er rund 1,4 Milliarden US-Dollar vom japanischen Softbank-Konzern erhalten haben. Am gestrigen Mittwoch, den 7. März 2018, hat Kalanick auf Twitter angekündigt, sich zukünftig als Investor zu betätigen.

Travis Kalanick: Der Skandalmanager legt einen neuen Fonds auf. (Screenshot: 10100fund.com)

Kalanick will zu diesem Zweck einen Fonds gründen. Der Fonds soll den Namen 10100 tragen, was nach dem Wunsch des umstrittenen Managers als „ten one hundred“ ausgesprochen werden soll. Investieren will Kalanick in die Bereiche E-Commerce, Immobilien sowie in die Wachstumsmärkte China und Indien. Neben profitorientierten Investitionen sollen auch Non-Profit-Projekte aus dem Bildungs- und dem Stadtentwicklungsbereich unterstützt werden.

10100: Wird Kalanicks Fonds unter denselben Problemen leiden wie Uber?

Ubers Klima unter Kalanicks Führung wurde von ehemaligen Mitarbeitern bisweilen als toxisch bezeichnet. Eine durch externe Dienstleister durchgeführte Untersuchung führte dazu, dass etwa 20 Mitarbeiter wegen sexueller Belästigung oder Diskriminierung gefeuert wurden. Dazu gesellten sich weitere Skandale wie die Vertuschung eines Datenlecks oder der Einsatz einer Software, die behördliche Kontrollen verhindern sollte. Es bleibt abzuwarten, ob Kalanick aus seinen Fehlern gelernt hat oder ob auch 10100 bald durch Negativschlagzeilen auffallen wird.

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Ein Kommentar
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