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Ein Trello für euer Postfach: Wie Kanban das Mail-Chaos lösen soll

(Grafik: Flow-e)

Das Tool Flow-e überträgt das Konzept von Kanban-Boards auf euer E-Mail-Postfach. Wir haben uns angeschaut, wie das funktioniert.

Flow-e ist ein Trello für eure E-Mails

Mitte der 1980er Jahre wurde die erste E-Mail in Deutschland empfangen. Seitdem hat sich die Welt stark verändert, E-Mails funktionieren aus Nutzersicht aber im Grunde noch so wie vor über 30 Jahren. Gleichzeitig ist aber das tägliche E-Mail-Volumen immer weiter angestiegen. Laut einer Schätzung der Radicati Group werden täglich 269 Milliarden E-Mails versendet – und das bei nur 3,7 Milliarden E-Mail-Nutzern.

Immer wieder gab es Versuche, den E-Mail-Workflow grundlegend zu verändern. Dazu wurden unterschiedliche Konzepte entwickelt. Eines davon orientiert sich an der Kanban-Methode, wie sie auch in Projektmanagement-Lösungen wie Trello verwendet wird. Genau diese Idee verfolgt jetzt auch Flow-e, das ihr euch wie ein Kanban-Board für eure E-Mails vorstellen könnt.

Flow-e überträgt die Kanban-Methode auf euer E-Mail-Postfach. (Grafik: Flow-e)

Kanban für euer Postfach: So funktioniert Flow-e

Standardmäßig zeigt euch Flow-e drei Boards an: Zu erledigen, in Bearbeitung, erledigt. Bei Bedarf könnt ihr aber auch zusätzliche Boards anlegen, wenn euer Workflow das nötig machen sollte. Jetzt könnt ihr eingehende E-Mails je nach Bearbeitungsstatur per Drag-&-Drop oder über entsprechende Buttons auf die entsprechenden Boards schieben. Einzelne E-Mails lassen sich außerdem mit einem Fälligkeitsdatum und To-do-Listen versehen.

Gleichzeitig gibt es eine Zeitleiste am unteren Rand von Flow-e, die euch einen schnellen Überblick über alle Termine des Tages verschaffen soll. Hier kommen wir dann aber auch zu einem der größten Nachteile des webbasierten Tools: Flow-e funktioniert derzeit nur in Kombinationen mit einem Google-Konto oder einem Office-365-Abonnement.

Wer Tools wie Trello nutzt, kommt mit Flow-e schnell klar – aber braucht es das Tool dann überhaupt noch? (Screenshot: flow-e.com)

Fazit: Für wen lohnt sich Flow-e?

Flow-e dürfte eine der wohl einfachsten Möglichkeiten sein, um die eigene E-Mail-Flut mit Hilfe von Kanban-Boards zu bändigen. Das gilt allerdings auch nur für Nutzer von Google- beziehungsweise Microsoft-Diensten, die obendrein bereit sind, die monatlich neun US-Dollar für den Dienst zu bezahlen.

Wer zum Projektmanagement sowieso schon ein Tool wie Trello verwendet, der wird unter Umständen auch nicht wollen, dass er an gänzlich anderer Stelle ein weiteres Board bearbeiten muss. Hier könnte es sinnvoller sein, die eigenen E-Mails direkt in das genutzte Projektmanagement-Tool zu importieren, auch wenn das häufig nicht ganz so elegant wie in Flow-e abläuft, wo eure Inbox direkt neben dem Board angezeigt wird.

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2 Kommentare
lola
lola

Was ist neu – am besten koppelt man das mit dem Adressprogramm und dem Telefon. Dazu ein Dokumentenarciv….. Dann hätte man alle Daten zusammen

Kenn ich aus Konstand und von ….. hab ich vergessen. Adress+ und Combit

Antworten
Sebastian von den Automatischen Helden

Moin,
da gibt es Alternativen die sogar nichts kosten. Z.B. https://www.sortd.com/
Gleiches System. Die Gmail-Inbox wird in ein Kanban-Board verwandelt. Neue Spalten können hingefügten, etc…
Wer möchte kann mit einem Klick wieder auf die alte Ansicht umschalten.
Sebastian

Antworten

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