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Nach Trennung von Ebay: Paypal bandelt jetzt mit Amazon an

Können Amazon-Kunden auf der Plattform bald über ihr Paypal-Konto zahlen? Die beiden Konzerne sollen jedenfalls über eine Zusammenarbeit verhandelt haben, wie Paypal-Chef Dan Schulman verriet.

Bei Amazon mit Paypal zahlen?

Nachdem Ebay sich im Sommer 2015 endgültig von Paypal getrennt hatte, steht dem Payment-Anbieter offenbar auch eine Zusammenarbeit mit den ärgsten Rivalen der einstigen Konzernmutter offen. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg bestätigte Paypal-CEO Dan Schulman, dass es Gespräche zwischen seinem Unternehmen und Amazon gegeben habe. Ziel dürfte eine Integration der Zahlmöglichkeit per Paypal auf der E-Commerce-Plattform sein.

Können wir bald mit Paypal bei Amazon zahlen? (Bild: Shutterstock)

Angesichts von 200 Millionen Kunden auf der Plattform sei es für jeden Händler schwer, Paypal nicht zu akzeptieren. Eine Zahlung per Paypal ist bei Amazon derzeit nicht möglich. Die Gespräche haben sich Schulman zufolge darauf konzentriert, wie sich die jeweiligen Vorzüge zum Wohl der Kunden nutzen ließen. Allerdings gebe es noch keine entsprechenden Ergebnisse der Gespräche zu verkünden. Wann und ob Paypal in Amazon integriert wird, ist demnach nicht bekannt.

Ex-Paypal-Manager leitet Amazons Paymentsparte

Während Schulman seit der Trennung von Ebay versucht, über Vereinbarungen mit großen Online-Händlern die Zahl der Nutzer und die Häufigkeit der Bezahlvorgänge zu steigern, arbeitet Amazon eigentlich an der Etablierung eines eigenen Bezahlsystems. Dafür hatte der Konzern im Jahr 2015 den ehemaligen Paypal-Manager Patrick Gauthier zu Amazon geholt und ihn zum Vice President der Payment-Abteilung gemacht.

Noch vor einem Jahr hatte Gauthier im Gespräch mit dem US-Newsportal Cnet einer solchen Zusammenarbeit eine Abfuhr erteilt. Hätten Amazon-Kunden eine Paypal-Integration gewünscht, dann wäre Paypal schon auf der E-Commerce-Plattform eingebunden, sagte Gauthier. Im Januar 2016 sollen mehr als 23 Millionen Kunden den Payment-Service von Amazon genutzt haben. Was jetzt zu der Kehrtwende geführt hat, ist nicht bekannt.

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2 Kommentare
David Cassidy

PayPal hat seine AGBs zu ungunsten der Nutzer geändert (kürzere Reaktionszeiten bei Klärungsbedarf etc.) PayPal gibt keine konkreten Gebühren an, sondern schreibt z.B. Gebühren können variieren und bedient sich dann ungefragt vom Kundenkonto (eigene Erfahrung). Klärung nachträglich Fehlanzeige. PayPal greift den Kunden ins Portemonaie…..

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Karl Marks
Karl Marks

Käufer und Verkäufer Schutz sind lediglich eine Fas, abgesehen von dem Versand Nachweiß gibt
es Null (0) definierte Regeln, weder in deren AGBs – noch per Hotline/Chat.

Totaler Schrott; wieso die dennoch überhaupt mit Käufer/Verkäufer „Schutz“ werben dürfen, ist mir unerklärlich.

Dazu noch die hohen Gebühren…

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