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Eines der bekanntesten Hamburger Startups muss Insolvenz anmelden

(Foto: © Stefan Groenveld)

Trotz vieler Preise und Anerkennung: Triprebel muss die Segel streichen. Als Gründe nennt das Startup zu langsames Wachstum und die hohen Werbepreise im Reisesegment.

Rebellion abgesagt: Triprebel stellt Insolvenzantrag

Zeit Online zählte das Unternehmen zu den bekanntesten Hamburger Startups. Und doch steht das im April 2013 gegründete Triprebel vor dem Aus. Wie hamburg-startups.net zuerst berichtete, konnte sich das Hotelbuchungsportal nicht auf dem hartumkämpften Reisemarkt durchsetzen. Das Wachstum blieb zu gering und auch eine Neufokussierung auf den Geschäftsbereich konnte nicht rechtzeitig eine Änderung herbeiführen. Nachdem eine Anschlussfinanzierung nicht zustande kam, hat Triprebel heute am 17. Januar 2017 die Insolvenz beantragt.

Triprebel: Das Hamburger Startup hat Insolvenz beantragt. (Screenshot: Triprebel)

Triprebel wollte es Kunden ermöglichen, auch nach der Hotelbuchung über die Plattform noch von Preissenkungen und Upgrades zu profitieren. Die Idee fand durchaus Anhänger: Das Hamburger Startup konnte den Startup-Pitch des Reeperbahn-Festivals 2014 für sich entscheiden, gewann den Tech-All-Stars-Wettbewerb der Europäischen Union 2015 und konnte sich im selben Jahr auch beim SXSW-Festival im Bereich Travel & Mobility durchsetzen.

Markt für Reiseportale wird hart umkämpft

Trotz überzeugender Idee ist Triprebel letztlich auf dem heißumkämpften Buchungsmarkt gescheitert. Offen bleibt, wie es jetzt für Kunden und Mitarbeiter weitergeht. Firmengründer Carlos Borges erklärt gegenüber t3n.de jedoch, das sich Triprebel um die beste mögliche Lösung bemühen wird. Details kann er zu diesem frühen Zeitpunkt allerdings noch nicht nennen.

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3 Reaktionen
Karl Marx

So bekannt, dass hier noch niemand je was von gehört hätte (bekannten Kreis) oO

NOWIS

@Karl Marx: Könnte am Bekanntenkreis liegen. Oder dem Satzbau. ;)

Philipp-Alexander Blum

Ich kenne Karl nicht, hoere von dem Startup auch zum ersten mal.

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