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Trojaner Ordinypt wird über gefälschte Bewerbung verschickt

Zwar kein Trojanisches Pferd aus Holz, aber ein Trojaner wird derzeit als Bewerbung getarnt verschickt. (Foto: Muratart/Shutterstock)

Die E-Mails schnell überflogen, einmal kurz nicht aufgepasst – und schon kann mit einem unbedachten Klick ein erheblicher Schaden durch Viren und Trojaner entstehen. Derzeit besonders gefährlich ist eine Schadsoftware, die über eine gefälschte Bewerbungsmail verbreitet wird.


Trojaner, Viren und ähnliche Schadsoftware können für jeden, der bewusst oder unbewusst auf Links in E-Mails klickt oder Anhänge öffnet, zum ernsthaften Problem werden. Besonders problematisch ist derzeit eine angebliche Bewerbung, die im Netz die Runde macht. Der Betreff dieser Nachricht lautet: Bewerbung via Arbeitsagentur – Eva Richter.

Zip-Ordner nicht öffnen

Wie Heise Online berichtet, ist der Text der vermeintlichen Absenderin Eva Richter in fehlerfreiem Deutsch verfasst, im Anhang befinden sich ein Foto und ein Zip-Ordner. Und genau den sollten Empfänger auf keinen Fall herunterladen. Geschieht das und öffnet man die entpackte Datei, installiert sich automatisch die Malware Ordinypt.

Malware ist Erpressungstrojaner

Bei Ordinypt handelt es sich laut heise.de um einen Windows-Erpressungstrojaner, der die sich auf dem PC befindlichen Dateien mit Zufallsdaten überschreibt. Dementsprechend gibt es keine Rettung für die Dateien – und Betroffene sollten die geforderten rund 1.300 Euro folgerichtig nicht bezahlen.

Da der Trojaner außerdem offenbar die Windows-Schattenkopien löscht und der Recovery-Umgebung zusetzt, hilft nur ein vorab erstelltes, manuelles Backup.

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