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Trotz der 700 Millionen Nutzer – Windows 10 bleibt weiter hinter Windows 7

Windows 10. (Foto: Microsoft)

Windows 10 hat jetzt 700 Millionen Nutzer. Damit liegt Microsofts aktuelle Betriebssystemversion allerdings weiter hinter dem populären, aber schon acht Jahre alten Windows 7.

Auf über 700 Millionen Geräten ist Windows 10 installiert. Das hat Microsoft auf der Entwicklerkonferenz Ignite bekanntgegeben. Von ähnlich vielen Nutzern sprach Microsoft allerdings auch schon im Mai auf der Build. Die Nutzerzahlen scheinen also zu stagnieren – das bei der Veröffentlichung von Windows 10 im Jahr 2015 ausgegebene Ziel von einer Milliarde Nutzern bis Ende 2018 dürfte der Softwarekonzern verfehlen, wie PC-Welt schreibt.

Windows 10: Nutzerzahlen stagnieren

Innerhalb eines Jahres verbuchte Microsoft für Windows 10 immerhin ein Plus von rund 100 Millionen Nutzern. In den vergangenen Monaten ging es aber kaum noch voran. Dabei werden bei den Nutzerzahlen nicht nur PCs, Notebooks und Tablets gezählt, sondern auch die Xbox One. Und: Es sollten eigentlich immer mehr Privatnutzer und vor allem Firmen von den Vorgängerversionen auf Windows 10 umsteigen.

Die schon acht Jahre alte Vorvorgängerversion Windows 7 erfreut sich dagegen anhaltender Beliebtheit – auch Microsoft musste das zuletzt öffentlich eingestehen. Der Redmonder Softwarekonzern hat den Windows-7-Support für Firmenkunden um drei Jahre bis zum Januar 2023 verlängert. Die Windows-7-Updates werden aber kostenpflichtig sein.

Von 1.0 bis 10: Die Windows-Geschichte in Screenshots
Windows 1.0 erschien im Jahr 1985. (Screenshot: t3n)

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Windows 7 hat laut der Plattform Netmarketshare derzeit immer noch mehr Nutzer als Windows 10. Im Bereich Betriebssysteme auf Laptops und Desktop-Computern führt Windows 7 mit einem Marktanteil von 40,27 Prozent das Ranking vor Windows 10 (37,8 Prozent) an. Dahinter folgt mit großem Abstand Mac OS X 10.13, das auf 5,86 Prozent der Geräte installiert ist.

Windows-10-Update für Oktober geplant

Mal sehen, ob das für Oktober geplante sechste große Windows-10-Update die Verhältnisse ändern kann und Windows-7- und 8-Nutzer zum Umstieg bewegt werden. Neben Optimierungen soll es darin neue Funktionen für Games und eine Verbesserung der Nutzerführung geben. Zu den wichtigsten Neuerungen gehört, dass ein Update künftig weniger Neustarts erfordern wird.

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Ein Kommentar
Xar61

Als zufriedener Nutzer von WinOS 7 gehöre ich zu mit den NonWin 10 umsteigern. Persönlich kann ich zum Beispiel keinen Grund erkennen, weshalb ich mich in die totale Abhängigkeit begeben sollte. Zum anderem kann die Hardware nicht mehr, als für was sie geschaffen wurde.

Die Antwort warum die zufriedenen Nutzer von WinOS 7 oder tiefer nicht auf das TheBest 10 umsteigen wollen kann sich die Redmonder Software Schmiede selbst besser beantworten, als ich der das TheBest10 noch nie selbst getestet hat.
Die zufriedenen NonWin 10 Nutzer sind bei kostenlos nicht umgestiegen, haben sich beim Zwangsupgrade nicht zum umsteigen nötigen lassen und werden auch bei dem kostenpflichtigen Updatestrategiespiel nicht zu TheBest10 wechseln.

Wir schreiben längst nicht mehr das Jahr 1998 wo es nur wenige OS Anbieter gab, ins Internet kann man auch mit Linux gehen und offline mit NonWin10 arbeiten oder sein NonWin10 System mit einem Hardwareschutz absichern.

Aber wie viele Computer von T3N laufen denn bei Euch schon mit TheBest 10 ? Klar, schweigen wir drüber.

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