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@POTUS gehört jetzt Trump – letzter Tweet aus Obamas Weißem Haus ist ein Bild mit Bürgerrechtlern

(Foto: Shutterstock/Joseph Sohm)

Politik in 140 Zeichen: Der Twitter-Account @POTUS steht für Donald Trump bereit. Die Follower gehören allerdings weiter Barack Obama – dessen Account nun anders heißt.

Obama twittert jetzt unter @POTUS44 und nimmt Follower mit

Sekunden, nachdem Donald Trump in Washington den Amtseid als 45. US-Präsident abgelegt hatte, verschwanden die Beiträge und Fotos von Barack Obama von der Profilseite des Twitter-Accounts @POTUS. Stattdessen zeigt sie nun ein Foto von Trump vor einer US-Flagge und dem Weißen Haus. Tweets waren dort zunächst nicht zu lesen. Berichten zufolge will Trump ohnehin seinen persönlichen Account @realDonaldTrump behalten. Seine oft harschen, wertenden Tweets unter dieser Adresse polarisieren.

Obamas Tweets als Präsident wurden auf den Account @POTUS44 verschoben. Wer dem bisherigen Account @POTUS folgte, folgt automatisch @POTUS44, nicht aber dem neuen Trump-Account. Die Abkürzung POTUS steht für „President of the United States“.

Auch auf die Website des Weißen Hauses wirkte sich der Wechsel von Obama zu Trump unmittelbar nach der Amtseinführung aus: Unter whitehouse.gov befindet sich nun eine komplett neue Website, die Inhalte der alten US-Regierung von Obama sind nun unter obamawhitehouse.archives.gov zu finden. Medien hatten berichtet, dass Verweise auf den menschengemachten Klimawandel auf der neuen Seite fehlten. Diese wurden allerdings nicht gezielt gelöscht, wie snopes.com berichtet, da sämtliche alten Inhalte durch eine neue Website ersetzt wurden.

Letzter Tweet aus Obamas Weißem Haus: Bild mit Bürgerrechtlern

Mit einem letzten, emotionalen Tweet hatte sich die Regierungsmannschaft von Barack Obama aus dem Weißen Haus verabschiedet. Der etwa zwei Stunden vor der Amtsübernahme durch Donald Trump am Freitag veröffentlichte Tweet zeigt ein historisches Foto von Barack und Michelle Obama Hand in Hand mit schwarzen Bürgerrechtlern bei einem Marsch im Jahr 2015 zum 50. Jahrestag des „Bloody Sunday“ in der Stadt Selma im Bundesstaat Alabama.

„Yes we can. Yes we did. Thank you for being a part of the past eight years“, heißt es in dem Tweet, in dem sich das Weiße Haus bedankte. „Ja, wir können. Ja, wir haben es getan. Danke dass ihr ein Teil der vergangenen acht Jahre wart.“

Der Marsch gehört zu den wichtigsten Geschehnissen der US-Bürgerrechtsbewegung. Zwischen dem Präsidentenehepaar marschiert der Bürgerrechtler und Kongressabgeordnete John Lewis. Donald Trump hatte Lewis scharf kritisiert, nachdem der 76-Jährige angekündigt hatte, er werde nicht an der Zeremonie zur Amtseinführung in Washington teilnehmen. Lewis sei „reden, reden, reden und nur nichts tun“, hatte Trump am vergangenen Wochenende getwittert. sdr/dpa

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