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The Trust Project gegen Fake News: Auch Facebook und Google sind dabei

The Trust Project will mehr Vertrauen in Nachrichten schaffen. (Screenshot: Google)

The Trust Project bringt Nachrichtenseiten und Tech-Giganten zusammen, um Qualität und Glaubwürdigkeit von Nachrichten transparenter zu machen. Jetzt sind auch Facebook, Twitter und Google dabei.

Seit Fake News, Falschinformationen und Satire-Nachrichten, die von Usern für bare Münze genommen werden, die Suchmaschinen und sozialen Netzwerke überschwemmen, haben Nachrichtenseiten zunehmend ein Glaubwürdigkeitsproblem. Nutzer hinterfragen immer häufiger die Qualität der Berichterstattung. The Trust Project will Nutzern dabei helfen, besser zwischen zuverlässigem Journalismus, werblichen Inhalten und Falschinformationen zu unterscheiden. Jetzt haben auch Google, Facebook und Twitter ihre Mitarbeit an dem Projekt angekündigt.

Google hat für seine Sektion Google News verschiedene Labels für Nachrichtenseiten. Damit können Quellen unter anderem als Satire, Meinungsartikel oder häufig zitiert markiert werden. Facebook führte bereits im Oktober einen neuen Information-Button ein, über den User zusätzlichen Kontext über eine Nachrichtenquelle sehen können. Jetzt testet Facebook erweiterte Funktionen für Publisher, damit diese zusätzliche Metainformationen, die sogenannten Trust-Indicators, bereitstellen können. Über diese Informationen können sich Leser ein besseres Bild über die Glaubwürdigkeit einer Nachrichtenquelle machen. Dafür sollen Nachrichtenseiten über ihre Brand-Asset-Library Links zu weiterführenden Informationen eintragen können, die zum Beispiel über die ethischen Richtlinien, die Methoden des Faktenchecks, Korrekturrichtlinien oder Eigentümerstrukturen informieren.

Zu den an dem Projekt beteiligten Nachrichtenseite gehören unter anderem die Washington Post, La Stampa und die Deutsche Presseagentur.

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