News

Twitch umgeht mit seiner neuen Werbetechnologie Ad-Blocker

Bild: Twitch

Das Videoportal verbessert die Performance der Video-Ads. Ad-Blocker-Nutzer verweist Twitch auf das kostenpflichtige, werbefreie Premium-Angebot.

Twitch optimiert Video-Ads

Das Streaming-Portal Surestream“ ein, die die Darstellung von Video-Ads optimieren soll. Einerseits werden die Anzeigen schneller und ohne Unterbrechungen geladen, andererseit kann „Surestream“ aber auch Ad-Blocker umgehen. Die Amazon-Tochter zielt darauf ab, mehr Werbung auszuspielen und so mehr Umsatz zu generieren. Von den Werbeeinnahmen bekommen ausgewählte Content-Partner einen Anteil.

Die Videoplattform verweist User, die Ad-Blocker verwenden, auf den kostenpflichtigen Bereich Twitch Prime, den das Unternehmen erst Ende September gestartet hat. In Deutschland kostet das Prime-Abo 49 Euro pro Jahr.

Live-Streaming auf Twitch: Top-Streamer sind mittlerweile hauptberuflich auf der Plattform unterwegs. (Foto: Twitch)

Für das Live-Streaming von Games will Twitch künftig mehr Werbeeinnahmen generieren. (Foto: Twitch)

Werbeoffensive bei Agenturen

„Surestream“ trickst Ad-Blocker aus, indem die Werbeinhalte direkt über Twitch und nicht extern ausgeliefert werden und als regulärer Content klassifiziert sind. Twitch schreibt, dass die Wirksamkeit solcher Software reduziert wird. Das könnte zumindest heißen, dass Ad-Block-Anbieter einen Weg finden werden, „Surestream“ zu umgehen.

Mit dem neuen Angebot versucht Twitch laut Variety außerdem, Agenturen als direkte Werbepartner zu gewinnen. Das Portal hat eigenen Angaben zufolge 100 Millionen Nutzer pro Monat, die Streams abrufen.

via www.theverge.com

Zur Startseite
Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

2 Kommentare
LordRonny
LordRonny

Es reicht eigentlich die „Source“ des Videos als „m3u“ auszulesen und in einem neuen Fester wiederzugeben… und schon hat man keine Werbung mehr, da bringt auch die neue Technik nichts ;).

Antworten
Testperson
Testperson

Streamer machen ja nicht schon genügend Cash, sodass ein Sodapoppins schon online im Casino gamblen muss damit er nicht an Geldüberschuss erstickt, aber naja. Was soll man dazu noch sagen.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung