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Twitter in Nöten: Weitere Top-Manager gehen von Bord

(Foto: Denys Prykhodov / Shutterstock.com)

Keine Gewinne, Kündigungen und Manager-Flucht: Die Nachrichten aus der Twitter-Zentrale klingen derzeit alles andere als berauschen. Aber 2017 will Jack Dorsey schwarze Zahlen schreiben.

Twitter: Jack Dorsey verliert Top-Manager

Im Herbst sah es so aus, als hätte sich ein Käufer für den angeschlagenen Kurznachrichtendienst Twitter gefunden. Jetzt müssen Gründer Jack Dorsey und seine Mitarbeiter allein das Ruder herumreißen. Und das, wo eine ganze Reihe von Top-Managern das Unternehmen verlassen. Nach dem für den Geschäftsbetrieb verantwortlichen COO Adam Bain, der als rechte Hand Dorseys gilt, kündigten jetzt Technikchef (CTO) Adam Messinger und Produktmanager Josh McFarland ihren Abschied von Twitter an.

Jack Dorsey will Twitter in die Gewinnzone bringen. (Foto: Twitter)
Jack Dorsey will Twitter in die Gewinnzone bringen. (Foto: Twitter)

Messinger teilte via Twitter mit, er wolle nach fünf Jahren bei dem Kurznachrichtendienst eine Auszeit nehmen. McFarland hingegen kündigte an, dass er bei der Kapitalbeteiligungsgesellschaft Greylock Partners als General Partner anheuern werde. McFarland war als CEO von Tellapart, das Twitter im Frühjahr 2015 für 533 Millionen US-Dollar übernommen hatte, an Bord gekommen. Greylock Partners gehörte zu den Investoren bei Tellapart. Sowohl Messinger als auch McFarland erklärten sinngemäß, sie hätten eine gute Zeit bei Twitter verbracht. Genaue Gründe für den Abschied nannten sie nicht.

Twitter: „Wir wollen die Organisation straffen“

Derweil erklärte Twitter gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass das Unternehmen Maßnahmen unternehme, die Organisation zu straffen. Die Entwicklungs-, Produkt- und Designabteilungen sollen demnach künftig direkt Twitter-Chef Dorsey unterstehen. Damit sowie mit den angekündigten Kündigungen – immerhin 350 der knapp 3.900 Twitter-Beschäftigten müssen gehen – will Dorsey im nächsten Jahr schwarze Zahlen schreiben. Allein im abgelaufenen dritten Geschäftsquartal hatte Twitter einen Verlust in Höhe von 103 Millionen US-Dollar vermelden müssen. Der Umsatz war immerhin um acht Prozent auf 616 Millionen US-Dollar gestiegen. Dafür gab es nur einen minimalen Anstieg bei den Nutzerzahlen.

via www.faz.net

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Eine Reaktion
Peter

Tja, Ratten verlassen, bekanntlich, das sinkende Schiff zuerst....

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