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Marketing

Twitter-Traffic: Durch t.co jetzt exakter messbar

Twitter wertet seinen URL-Verkürzer t.co auf und kürzt damit ab sofort alle Links in Tweets und Direktnachrichten, wenn diese länger als 20 Zeichen sind. Neben einem verbesserten Schutz vor schadhafte Seiten, Phishing und Spam soll damit der Twitter-Traffic endlich auch vernünftig messbar werden. Bislang wurden die Besucher, die über die vielen Clients auf eine Website kamen, als direkte Visits gewertet und tauchten im Twitter-Traffic gar nicht auf.

Twitter-Traffic endlich besser messbar

Webseitenbetreiber, die sich dafür interessieren, über welche Weg die Besucher auf ihre Webseiten kommen, nutzen in der Regel eine Analysesoftware wie Google Analytics oder Piwik. Da Twitter sich als Plattform zur Verbreitung von Informationen etabliert hat, ist der von Twitter ausgehende Traffic dabei natürlich auch eine interessante Messgröße, gerade im Vergleich zu anderen Plattformen wie Facebook oder Google+. Doch bislang gab es dabei ein Problem: Der Twitter-Traffic „versteckte“ sich hinter diversen Quellen, wie den vielen Clients und URL-Verkürzern.

Das Problem ist bei Twitter auch schon lange bekannt und dürfte durchaus unter den Nägeln gebrannt haben, denn wenn es um den Trafficvergleich mit Facebook ging, war Twitter stets der Verlierer. Das könnte sich nun aber ändern, denn jetzt wird der Traffic von allen Clients und von twitter.com zusammen als ein Wert geführt. Einen kleinen Haken gibt es aber immer noch: Links mit einer Länge von 20 oder weniger Zeichen werden nicht von Twitter analysiert und über t.co weitergeleitet.

Unser mit bit.ly erzeugter t3n.me-Link ist zu kurz für t.co - der darüber erzeugte Twitter-Traffic ist noch nicht unter t.co als Trafficquelle zu finden.

Aktuell macht das leider einige Probleme, denn anscheinend werden unsere über bit.ly verkürzten Links in bestimmten Fällen zumindest bei den eigenen Diensten von Twitter nicht mehr als Link angezeigt und sind demnach auch nicht klickbar. Kurios dabei: Die automatisch über die API abgesetzten Tweets von t3n.de bekommen einen funktionierenden Link, kopiert man den kompletten Tweet und verschickt ihn über Tweetdeck, so ist der Link mit den offiziellen Twitterdiensten plötzlich nicht mehr klickbar.

Bei der Weitergabe unserer t3n.me-Links werden sie bei twitter.com und den offiziellen Twitter-Apps nicht mehr als Link angezeigt.

Twitter-Traffic analysieren

Auch wenn es noch einige Probleme gibt und sehr kurze Links (noch) nicht einbezogen werden, ist dieser Schritt von Twitter längst überfällig. Kritiker werden zwar die sprechenden URLs vermissen, die man sich zum Beispiel mit bit.ly einrichten konnte, doch wenn dafür verlässlichere Angaben zum Twitter-Traffic herausspringen, sollte dieser Punkt zu verschmerzen sein.

Twitters t.co macht damit auch gleichtzeitig den statistischen Fähigkeiten einiger URL-Verkürzer Konkurrenz. So kann der Traffic von Twitter jetzt mit Google Analytics sehr gut ausgewertet werden. Im Prinip lässt sich sogar jeder einzelne Tweet mit einem Link auf die eigene Website analysieren, um neue Erkenntnisse über das Verhalten der Follower oder zum Aufbau eines erfolgreichen Tweets gewinnen.

Was den anderen Punkt - den besseren Schutz vor schadhaften Links - angeht: Hier hat Twitter noch einige Arbeit vor sich, denn aktuell schwappt eine neue Phishing-/Spamwelle über Twitter. Immerhin scheinen mittlerweile viele Links von Twitter als schadhaft identifiziert worden zu sein. Dennoch, etwas mehr hätte man vom t.co-Start schon erwarten dürfen.

Weiterführende Links zum Thema Twitter-Traffic und t.co:

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