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Twitter vs. Sicherheit: Ashton Kutchers Account gehackt

Der Twitter-Account von Ashton Kutcher wurde offenbar gehackt. Die Botschaft „Ashton, you've been Punk'd. This account is not secure. Dude, where's my SSL?“ wurde hinterlassen. „P.S. This is for those young Protesters around the world who deserve not to have their Facebook & Twitter accounts hacked like this. #SSL“ lautet eine zweite Nachricht. Derzeit folgen Kutcher auf Twitter über sechs Millionen Menschen, eine Stellungnahme des Twitter-affinen Schauspielers gab es bisher nicht.

Hacker weist auf fehlenden SSL-Standard in Twitter hin

Allem Anschein nach konnte der Hacker die bei Twitter nicht allumfassend eingesetzte SSL-Verschlüsselung nutzen, um in das Konto von Kutcher einzudringen. Wohlmöglich hat jemand das gleiche WLAN-Netz genutzt wie der Schauspieler und hat sich mit Hilfe gewisser Tools die Zugangsdaten verschafft, um später seine Botschaft zu hinterlassen. Eben diese Botschaft sieht nicht so aus, als wolle man Kutcher persönlich schaden. Vielmehr ist auffällig, dass in beiden Hinterlassenschaften auf den fehlenden SSL-Standard hingewiesen wird. Der Secure Socket Layer Standard sorgt dafür, eine gesicherte Datenübertragung im Internet zu gewährleisten. Leider haben sowohl Twitter als auch Facebook aber noch Lücken und Hintertüren. Diese ermöglichen Hackern, sensible Daten auf Grund inkonsequenter SSL-Sicherung zu ergattern und zu missbrauchen. Mit Kutcher als Opfer, dem eine gewaltige Anzahl von Followern anhängt, gelingt es derweil, eine große Menschenmenge für das Thema zu sensibilisieren und SSL einzufordern.

Über den Twitter-Account von Ashton Kutcher will ein Hacker vermutlich auf auf die fehlende SSL-Verschlüsselung Twitters hinweisen.

Vermutungen über den Hacker des Twitter-Accounts

Der von dem Hacker benutze Begriff „Punk'd“ dürfte eine Anspielung auf die gleichnamige, von Kutcher moderierte Sendung sein, die seit 2003 auf MTV läuft. In der Show „Punk'd“ werden regelmäßig prominente Kollegen von Kutcher aus dem Showbusiness von Freunden oder Verwandten reingelegt. Am Ende einer Sendung wird das Opfer mit den Worten „You've been Punk'd“ aufgeklärt. Auf der amerikanischen Seite readwriteweb.com wird vermutet, ein Teilnehmer der TED-Konferenz (Technology, Entertainment, Design) könne die Botschften über Kutchers Account mitgeteilt haben. Hintergrund ist, dass Kutcher zur Zeit der Veröffentlichung über seinen Account, auf der TED-Konferenz war. Mitlerweile hat der Schauspieler auf den Missbrauch reagiert, dem Hacker ein kurzes Lob für seine Cleverness ausgesprochen sowie den Hinweis gegeben, man könne sowas auch mit ein wenig Diplomatie lösen. Jedenfalls meldet sich Kutcher mit den Worten „@aplusk is back in the saddle“ bei Twitter zurück.

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2 Reaktionen
Marcel Seer

Ungeachtet dessen, was laut Duden die richtige Schreibweise sein mag, erhöht die Verwendung von „Twitter-affin“ die Lesbarkeit ungemein ;)

Antworten
Helen

Es heißt wenn schon twitteraffin, und nicht Twitter-affin.

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